CAB - News:

 


Osterpfarrbrief 2017

CAB und Martin Luther ??

(T: H.Nagel; B: Weltladen Dettingen, Kampagnenposter zum Weltladentag am 13.Mai)

Als offenes, ökumenisches Forum möchten wir die Gestaltung unserer Welt christlich mitprägen. Nachfolgend ein kleiner Einblick in unsere Themen 2017. Hier spornt uns das Lutherjahr verstärkt an, Gerechtigkeit und Frieden als tägliche Herausforderung im Umgang mit Mensch und Natur wahrzunehmen. Dass zu Luther´s Zeit die Welt ( in Freie und Leibeigene) aufgeteilt war und der (Ablass-) Glaube als Machtinstrument missbraucht wurde, sollte uns Christen heute, bei dem (ebenso inakzeptablen) Umgang mit Mensch und Natur, miteinander aufrühren! Aufruhr gegen mich selbst und meine abertausend Versuche, den lieben Gott als „Sandmännchen“ in mein eigenes Schöpfungswerk kleinzubauen… Aufruhr nach außen um den Dialog zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in wirksamen Gang zu halten!  Wir freuen uns, dass dieses christliche Forum bereits seit sieben Jahren durch neugierige Menschen „aufgerührt“ wird.  Ob dies im direkten Dialog bei unseren offenen Gesprächsrunden, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank! Ganz herzlichen Dank auch für 26 962.-  Spenden-Euro, die allein 2016 wieder für CAB-Projekte zusammenkamen! Alle Spendengelder werden zu 100%  weitergeleitet. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis:

Elke Michalek; Bernhard Egenhofer; Reinhard Kimmich; Hildrun Salomo-Herrmann; Michael Pfeffer; Vera Rieger; Gerhard Hausler; Simone Pfeffer-Brandl; Ute Grampp; Hartmut Nagel; Susanne Lorch –

Sie wollen uns Ihre Meinung sagen? Mail: cab-allensbach@gmx.de

CAB- Jahresthema: gerechter Handel

(T: R.Kimmich; H.Nagel;  T.Döpfner;Bild: Weltladen Dettingen)

Provozierte der „Ablass-Handel“ seinerzeit den berechtigten Zorn und Widerspruch von Martin Luther, so gibt es heute Handelsabkommen, die den einen den Wohlstand sichern und den anderen immer mehr (buchstäblich) „das Wasser“ abgraben. Ein Beispiel: Die europäischen Länder verschaffen sich Zugang zu den Märkten in Afrika im Rahmen der „European Partnership Agreements – EPA“. Subventionierte Agrarprodukte aus Deutschland und Europa verdrängen einheimische Produzenten. Landraub entzieht Kleinbauern die Lebensgrundlage. Erlöse aus Ressourcen (Erdöl, Mineralien, …) kommen nicht bei der Bevölkerung an. 
Wie können wir als Christen unseren „Zorn“ über diesen „Ablass-Handel“  Ausdruck verleihen? Da sind Ihre Spenden für unsere Hilfsprojekte in Ghana und Kamerun ein großartiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen! Gleichsam wichtig ist aber auch die Beschäftigung mit der Frage: Wie kann ich mit meinem Einkaufsverhalten Einfluss nehmen? Manche Christen vermeiden Fleisch, das mit billigen Futtermitteln aus den Entwicklungsländern erzeugt wurde. Oder meiden Produkte, die als Abfall auf afrikanischen Müllhalden landen, usw.…! Meine persönliche „Vermeidungsliste“ ist ein wirksamer „Thesen-Anschlag“ an die Tore unserer Markthallen… (ergänzende Infos: https://nachhaltiger-warenkorb.de

Ein herzlicher Dank und ein Blick zum Dettinger Weltladen sei an dieser Stelle erlaubt! Von ihm wurden wir bereits mehrfach bei unseren Afrika-Projekten unterstützt!

Im Jahr 2017 haben sich die Weltläden in Deutschland drei Zukunftsvisionen auf die Fahnen geschrieben und werden mit diesen Forderungen auch die Bundestagswahl begleiten: Faire Arbeitsbedingungen weltweit! - alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten. Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt! - Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen. Menschenwürdiger Umgang mit allen!

Der Weltladen in der Dingelsdorfer Straße in Dettingen ist geöffnet Montag-Freitag 15.00-18.30 Uhr und Samstag 9.00-12.30 Uhr.

(Weitere Infos unter:  www.weltladen-dettingen.de.)

CAB-Infos vom Ghana-Projekt:

(T: M.Pfeffer; Bild: CAB)

Der CAB unterstützt trotz des Todes von Pater Bernhard Hagen weiter die von ihm angestoßenen Projekte in Ghana. Dazu gehört vor allem der weitere Ausbau von Wasserprojekten. Das Teichprojekt mit der Reparatur der Überläufe ist weitgehend abgeschlossen. Bei einem Teich sind wir nach wie vor noch dran, diesen zu reparieren und hoffen, dass wir im Laufe von 2017 auch den Ausbau eines Frischwasser-Brunnens starten können. Es gibt in der Region Kalba noch Dörfer, die keinerlei Frischwasserzugang haben. Dadurch breiten sich Krankheiten aller Art aus. Wenn diese Menschen -neben den Teichen- auch noch sauberes Trinkwasser verwenden können, wird die Kindersterblichkeit und der Gesundheitszustand der Menschen insgesamt stark verbessert.

Des Weiteren fördern wir die Ärmsten der Armen. Konkret sind das Menschen mit Behinderungen, die z.B. ohne Rollstühle auf dem Boden herumkriechen. Sie erleben neben ihrer körperlichen Beeinträchtigung auch noch die demütigende Erfahrung, nie auf Augenhöhe mit ihren Mitmenschen, kommunizieren zu können. Es gibt ganz wunderbare Bilder von Menschen, die in ihrem „neuen“ Rollstuhl sitzen und überglücklich sind, endlich auch ein geachtetes und lebenswertes Leben führen zu können. Pater Hagen lagen immer auch die Schicksale jedes Einzelnen sehr am Herzen und er half eben auch, dass die Menschen wieder neuen Lebensmut fassten. Diese Achtsamkeit hat uns sehr beeindruckt und gerne möchten wir in seinem Sinne weiter wirken.  Da sind auch die Witwen, die – nach alter Sitte-   immer noch häufig von der Gesellschaft verstoßen werden, weil sie vielleicht nicht den Bruder heiraten wollen, oder man ihnen gar die Schuld am Tod des Mannes gibt. Sie sind ebenfalls die“ Schwachen“, die bloß zur Last fallen und schnell für alles Übel wie Krankheit, Missernte; Fehlgeburten, etc. verantwortlich gemacht werden. Wir helfen den Witwen über die Frauengruppen im Kampf gegen Ausgrenzung und Dämonisierung. Eine geregelte Grundversorgung und die Obhut der Frauengruppen, sind für Witwen oder verlassene Frauen, oft wie der Aufbruch in ein neues Leben! Daher bitten wir Sie, den Armen in Ghana weiter Ihre solidarische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2017 kommen Oxford, seine Frau Lucilla und Sohn Abraham Dayuori nach Allensbach. Dort werden wir in Vorträgen und persönlichen Begegnungen vom Leben in Ghana berichten und hoffentlich gemeinsam unseren „Horizont“ erweitern. Familie Dayuori wirkt bereits seit mehr als 30 Jahren mit viel Engagement für nachhaltige Verbesserungen u.a. in 70 Frauengruppen und „water-commitees“. Wir freuen uns auf den Besuch aus Afrika und den Ausbau der persönlichen Beziehungen nach Ghana.

(weitere Projekt-Infos: www.cab-allensbach.de )
 

CAB-Infos vom Kamerun-Projekt:

(T: H.Bürgel, Rev.T.Kangong, H.Nagel; Bild: CAB)

Wir wollen es noch einmal wagen! Vom 6. März bis 25. April besuchen wir, Bernhard und Hannelore Bürgel, unsere „zweite Heimat“ Kamerun! Wir werden uns voraussichtlich zwei bis drei Wochen im Partnerbezirk Donga-Mantung aufhalten und danach unseren Freund Reverend Teddy Kangong in Bamenda besuchen. Mit ihm werden wir das  Wohnheim-Projekt für Studentinnen anschauen und uns vor Ort selbst ein Bild über die Bau-Situation machen. In seiner letzten E-Mail schrieb Teddy Kangong: „Wir haben das Untergeschoss und das Erdgeschoss gedeckt. Insgesamt sind dort jetzt 15 Räume vorgesehen, die aber noch nicht unterteilt, bzw. bewohnbar sind. Für den Innenausbau werden etwa noch 15.000.-€ benötigt. Strom und Wasser sind bereits vorhanden. Sobald die gerichteten Räume fertig sind, können 30-40 Studentinnen untergebracht werden.“ Wir vom CAB freuen uns, wenn gerade im Luther-Jahr seine nachfolgende Zeilen Gehör finden und sein Traum von dieser Welt (durch uns) bestärkt wird:

 

„We have the conviction that God sends us on this earth for the period He gives us to make a positive and a lasting contribution for the world He created. And we can only do this when we are in His presence doing things that can help other people…. we are together… we are one!!!!!!! Thank you Hanne, thank you Sister and do greet all our Friends. God bless you…“

 


CAB-Mango-Aktion - Mitmachen und bestellen bis 02.April... 

Die Bestellzeit ist abgelaufen! Vielen Dank an alle Teilnehmer 2017!

es ist wieder soweit! Mit den heutigen Informationen starten wir bereits jetzt in die neue CAB-Mango-Aktion 2016.

Liefertermin KW 17 (ca. Freitag, 29. April 2017) – Bestellungen bitte bis 02. April 2017

Schon im Voraus vielen Dank für die Bestellung und damit auch für die Unterstützung des Hilfsfonds und unserer CAB-Projekte.

Teilnahme-Regelungen:

·    Mindestabnahme 1 Kiste mit 9-12 (je nach Größe) Mango-Früchten (aus Burkina Faso, handverlesene Früchte aus  kleinbäuerlichen „Streuobst-Bestand“ – aber nicht als „Bio“ klassifiziert – siehe auch Info unten)

·    Kostenbeitrag:  25.-€ / Kiste (die Übergabe erfolgt in Allensbach n. Vereinbarung) Mit dem Spendenerlös werden Schulen in Bukina Faso und -zu je 50%- die beiden CAB-Projekte unterstützt.

Bestellannahme: ab sofort, bis spätestens Sonntag, 02.04.17

·    Bestell- / Empfängerangaben: Anzahl der Kisten; Anschrift und Tel.Nr. (es können nur Bestellungen mit vollständiger Anschrift berücksichtigt werden).

·    Begrenztes Lieferkontingentkeine Gewähr: für Abgabe der gewünschten Kistenmenge und Bestellung! Es wird nach Bestelldatum und, bei großem Bedarf, nur 1 Kiste pro Bestellung abgegeben. Es sollen möglichst viele Interessenten wenigstens eine Kiste erhalten. Wir bitten um Verständnis!

Rückfragen: Gerne bestätigen wir Ihnen grundsätzlich den Eingang Ihrer Bestellung per E-Mail. Sollte Ihre Bestellung durch Lieferengpässe nicht/nur teilweise berücksichtigt werden kann, werden wir Sie telefonisch oder per E-Mail informieren.  Infos finden Sie auch auf unserer Homepage www.cab-allensbach.de

·    Bestellung an: cab-allensbach@gmx.de

Allgemeine Hinweise:  Die Mangofrüchte werden von uns über den Direkthilfeverein http://www.direkthilfe-burkina.de/der-verein/jahr-2015.html bezogen. Sie können die Mangos auch direkt über deren Verteilstellen beziehen (1 Kiste wird dort für 24.-€ abgegeben). Unser Aufschlag von 1.-€ ist für die CAB-Projekte bestimmt. Wir freuen uns, wenn die Aktion des Direkthilfe-Vereins wieder ein Erfolg wird!  

Die Früchte aus Burkina Faso werden in 3 versch. Reifegraden in die Kisten gepackt. So sind einige Früchte sofort verzehrreif, während die anderen Früchte 1-2 Wochen nachreifen. Somit müssen nicht alle Früchte sofort verarbeitet werden. Auf Grund der Erfahrungen im letzten Jahr beteiligt sich der CAB nur an der frühesten (ersten) Verteilaktion des Direkthilfe-Vereins. Eventuell können diese Früchte dadurch etwas mehr Zeit bis zur Genussreife benötigen.

(Nachfolgend ein Auszug aus der oben angegebenen Direkthilfe-Homepage)

...Die von der "Direkthilfe" importierten Mango-Früchte (Sorte “Ame’lie“ stammen ausschließlich aus Burkina Faso. Die Erntezeit ist zwischen April und Mai.

Sind die Mangos aus Burkina "Bio"?

Nun, es gibt kein Zertifikat dafür (ist sehr teuer und bringt nicht viel, da "Bio" ein sehr weit gesteckter Begriff ist). Für die Burkiner Bauern ist die Mango Frucht eine Nebenerwerbsquelle, ähnlich unserer Streuobstwiesen. Zudem gibt es sehr viele dieser Bäume, Spritzmittel ist für die Bauern viel zu teuer -> unsere Mango-Lieferanten spritzen nicht.

Der Mango-Wurm, da muß doch gespritzt werden!

Ähnlich wie auf unseren Streuobstwiesen fallen Früchte mit Schädlingsbefall in der Regel vorzeitig vom Baum. Sie sind unreif oder überreif (nicht für den Transport geeignet) und werden nicht zum Verzehr verwendet. Reife Früchte haben die Befallzeit "überstanden". Die Früchte werden vor der Verpackung gewaschen (händisch) und dabei überprüft. Sollten Sie in Ihrer Lieferung verwurmte Früchte entdecken, melden Sie sich bitte bei uns. Wir werden einen Ausgleich für Sie schaffen.

Wie verzehre ich die Mangos am besten?

Wählen Sie Früchte mit glatter Schale aus, die grüne, gelbe und rote Stellen haben. Auf leichten Druck sollte sie etwas nachgeben. Unreife grüne Mangos reifen bei Raumtemperatur in wenigen Tagen nach. Reife Früchte halten sich im Kühlschrank nur schlecht (ähnlich wie Bananen) werden sie schwarz. Besser also bei Kellertemperatur lagern….

Trauer um Pater Bernhard Hagen

Der Afrikamissionar Pater Bernhard Hagen ist am 25.08.2016 kurz nach seiner Rückkehr aus Ghana in seiner Heimat im Emsland im Alter von 80 Jahren überraschend verstorben.

Pater Hagen war in Allensbach bekannt aus Gottesdiensten in der St. Nikolaus Kirche, in der Gnadenkirche und aus Vorträgen.

Pater Hagen war 25 Jahre im Nordwesten Ghanas als Handwerker, Lehrer, Straßen- und Wasserbauer, sowie Arzt und Priester tätig. Seine priesterliche Berufung war untrennbar mit dem Einsatz für die Armen verbunden. Dabei war ihm jeder einzelne Mensch wichtig. Er war ein Allround-Genie, der sich professionell um die Verbesserung der Lebenslage der Menschen gekümmert hat.

Pater Hagen wird in der Region Tuna-Kalba als lebendige Liebe Gottes verehrt.

Auf seiner letzten Reise wurde er am 17. Juli 2016 vom Präsidenten der Republik Ghana, John Dramani Mahama in Accra empfangen. Der Präsident war in den 1970er Jahren Ministrant bei Pater Hagen. Präsident Mahama hat Pater Hagen den Neubau der Straße von Kalba nach Tuna zugesagt (20 km). Ein Herzensanliegen von Pater Hagen ging noch in Erfüllung: ein Unternehmen aus dem Emsland hat einen Krankenwagen für Kalba gespendet.

Auch nach dem Tod von Pater Hagen wird der CAB gemeinsam mit dem Aktionskreis Pater Hagen im Emsland sein Werk fortsetzen und sich weiter für Wasserbau, Rollstühle und Unterstützung von Witwen einsetzen, sowie die Partnerschaft und Austausch zu und mit den Menschen nach Ghana fortsetzen.

Im Herbst planen wir einen Gedenkgottesdienst mit anschließendem Bildervortrag von seiner letzten Ghana-Reise und der unbeschreiblich bewegten Beerdingung Pater Hagens.

 

 

"Transition - was ist das?"

Vielleicht eine Umkehr von der "Oberfläche" hin zu den "Tiefen" der Schöpfung und unseres Lebens?

Grundsatz:

Unsere Ökonomie soll Mensch und Schöpfung dienen. 

Die Kapitalisierung aller (menschlichen) Bedürfnisse wirft immer mehr die Fragen auf: 

Befreiung und/oder neue  Abhängigkeit? Gewinn oder Verlust an "Lebenstiefe"? Entfremdung /Identitätsverlust oder Befreiung zum eigentlichen Menschsein?...

Aufbrüche unter dem Begriff "Transition" sind immer wieder zu beobachten. ?  Unter christlichen Gesichtspunkten suchen wir mögliche Wege zum Wohle zukünftiger Generationen...

Lesen Sie mehr dazu auf der entsprechenden Menü-Seite...

 

Hinweis: Weitere Informationen finden Sie auch im Menue: Pressemitteilungen / Berichte

Liebe Teilnehmer(in) an unserer diesjährigen Mango-Aktion,

CAB-Mango-Aktion bis 03.April... Die Aktion ist beendet!

herzlichen Dank für Ihr Interesse und Unterstützung von Projekten in Afrika!

Die Auslieferung der Früchte ist abgeschlossen und wir hoffen, dass Sie mit den Früchten wieder gut bedient wurden! Insgesamt sind die Mangos dieses Jahr weitgehend noch im Nachreifungsprozess – was aber kein Nachteil ist.

Ähnlich, wie Bananen, reifen Mangos in den nächsten Tagen vollständig nach. Je nach Geschmack können Sie die Früchte im frühreifen Stadium mit etwas säuerlicher Note und festem Biss  - oder aber in vollreifem Zustand mit höherer Süße und weicherem Fruchtfleisch genießen. Durch leichten Druck (wie bei Kiwi-Früchten) können Sie den Reife-Zustand prüfen. Zudem verfärben sich die Mangos mit der Zeit etwas (rötlich-gelb).

Bitte geben Sie uns in den nächsten Tagen Rückmeldung, wenn Sie mit den Früchten nicht zufrieden sein sollten. Wenn möglich – ersetzen wir Ihnen schadhafte Früchte oder erstatten Ihnen den Ausfall.

Ihnen für die kommende Zeit alles Gute! 

Teilnahme-Regelungen:

·    Mindestabnahme 1 Kiste mit 9-12 (je nach Größe) Mango-Früchten (aus Burkina Faso, handverlesene Früchte aus  kleinbäuerlichen „Streuobst-Bestand“ – aber nicht als „Bio“ klassifiziert – siehe auch Info unten)

·    Kostenbeitrag:  25.-€ / Kiste (die Übergabe erfolgt in Allensbach n. Vereinbarung) Mit dem Spendenerlös werden Schulen in Bukina Faso und -zu je 50%- die beiden CAB-Projekte unterstützt.

Bestellannahme: ab sofort, bis spätestens Sonntag, 03.04.16   Die Aktion ist für 2016 beendet!

·    Bestell- / Empfängerangaben: Anzahl der Kisten; Anschrift und Tel.Nr. (es können nur Bestellungen mit vollständiger Anschrift berücksichtigt werden).

·    Begrenztes Lieferkontingentkeine Gewähr: für Abgabe der gewünschten Kistenmenge und Bestellung! Es wird nach Bestelldatum und, bei großem Bedarf, nur 1 Kiste pro Bestellung abgegeben. Es sollen möglichst viele Interessenten wenigstens eine Kiste erhalten. Wir bitten um Verständnis!

Rückfragen: Gerne bestätigen wir Ihnen grundsätzlich den Eingang Ihrer Bestellung per E-Mail. Sollte Ihre Bestellung durch Lieferengpässe nicht/nur teilweise berücksichtigt werden kann, werden wir Sie telefonisch oder per E-Mail informieren.  Infos finden Sie auch auf unserer Homepage www.cab-allensbach.de

·    Bestellung an: cab-allensbach@gmx.de

Allgemeine Hinweise:  Die Mangofrüchte werden von uns über den Direkthilfeverein http://www.direkthilfe-burkina.de/der-verein/jahr-2015.html bezogen. Sie können die Mangos auch direkt über deren Verteilstellen beziehen (1 Kiste wird dort für 24.-€ abgegeben). Unser Aufschlag von 1.-€ ist für die CAB-Projekte bestimmt. Wir freuen uns, wenn die Aktion des Direkthilfe-Vereins wieder ein Erfolg wird!  

Die Früchte aus Burkina Faso werden in 3 versch. Reifegraden in die Kisten gepackt. So sind einige Früchte sofort verzehrreif, während die anderen Früchte 1-2 Wochen nachreifen. Somit müssen nicht alle Früchte sofort verarbeitet werden. Auf Grund der Erfahrungen im letzten Jahr beteiligt sich der CAB nur an der frühesten (ersten) Verteilaktion des Direkthilfe-Vereins. Eventuell können diese Früchte dadurch etwas mehr Zeit bis zur Genussreife benötigen.

(Nachfolgend ein Auszug aus der oben angegebenen Direkthilfe-Homepage)

...Die von der "Direkthilfe" importierten Mango-Früchte (Sorte “Ame’lie“ stammen ausschließlich aus Burkina Faso. Die Erntezeit ist zwischen April und Mai.

Sind die Mangos aus Burkina "Bio"?

Nun, es gibt kein Zertifikat dafür (ist sehr teuer und bringt nicht viel, da "Bio" ein sehr weit gesteckter Begriff ist). Für die Burkiner Bauern ist die Mango Frucht eine Nebenerwerbsquelle, ähnlich unserer Streuobstwiesen. Zudem gibt es sehr viele dieser Bäume, Spritzmittel ist für die Bauern viel zu teuer -> unsere Mango-Lieferanten spritzen nicht.

Der Mango-Wurm, da muß doch gespritzt werden!

Ähnlich wie auf unseren Streuobstwiesen fallen Früchte mit Schädlingsbefall in der Regel vorzeitig vom Baum. Sie sind unreif oder überreif (nicht für den Transport geeignet) und werden nicht zum Verzehr verwendet. Reife Früchte haben die Befallzeit "überstanden". Die Früchte werden vor der Verpackung gewaschen (händisch) und dabei überprüft. Sollten Sie in Ihrer Lieferung verwurmte Früchte entdecken, melden Sie sich bitte bei uns. Wir werden einen Ausgleich für Sie schaffen.

Wie verzehre ich die Mangos am besten?

Wählen Sie Früchte mit glatter Schale aus, die grüne, gelbe und rote Stellen haben. Auf leichten Druck sollte sie etwas nachgeben. Unreife grüne Mangos reifen bei Raumtemperatur in wenigen Tagen nach. Reife Früchte halten sich im Kühlschrank nur schlecht (ähnlich wie Bananen) werden sie schwarz. Besser also bei Kellertemperatur lagern….

05.12.15 Mitteilung von Familie Pfeffer

Gerne wollen wir Sie am Ende 2015 wieder über den Stand des CAB Projekts „Ghana“ informieren.

Ein Höhepunkt unsere Arbeit  in diesem Jahr war der Besuch aus Ghana von Lucilla Dayuori und Father Charles Dibin. In Gottesdiensten, Vortrag und persönlicher Begegnung konnten wir persönliche Nähe zu Afrika aufbauen. Auch für 2016 ist Besuch aus Ghana geplant. Wir werden uns auch 2016 wieder für Ghana einsetzen. „Ghana ist – Gott sei Dank – ein stabiles, demokratisches Land, in welchem die Regierung das vor Jahren gefundene Öl für den Schulbau einsetzt, die Regierung macht das richtig“, so das Fazit von Pater Bernhard Hagen, dennoch, so Pater Hagen weiter „reicht das nicht für ein menschenwürdiges Leben; die reichen Länder müssen in allen Bereichen weiter helfen.“

Was bedeutet das für uns?
Die Teiche sind repariert. Es wird noch 1 neuer Teich in der Region Tuna / Kalba gebaut, dann ist auch das Teichprojekt dieser Region abgeschlossen. Wir werden ab 2016 vom CAB gezielt Frischwasserbrunnen fördern, damit eine gesunde Lebensführung möglich wird. Ferner werden wir für Rollstühle, Witwen und Waisen weiter sammeln. Wir brauchen noch mehr tatkräftige Mitmacher, welche Unterstützer anschreiben, eigenständige Aktionen durchführen und das Netzwerk damit größer machen. Wenn Sie Zeit haben: kommen Sie einfach zu den Sitzungen des CABs dazu.

"Friede ist Gerechtigkeit", sagte Papst Johannes XXIII. Anders formuliert: ohne Gerechtigkeit keinen Frieden. Arbeiten wir daran, dass unsere Mitmenschen in Ghana Gerechtigkeit und damit ihre eigene Lebens-Chance bekommen. Dann haben wir auch in Deutschland ein Problem weniger.
So wünschen wir Ihnen vom CAB gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
(Michael Pfeffer 07.12.15)

Hinweis:

Untersuchungen zeigen, dass die Niederschlagsmengen und die Regenzeiten sich durch den Klimawandel in Ghana in den vergangenen 10 Jahren dramatisch verändert haben! Sauberes Trinkwasser und Bewässerung wird zunehmend eine dringliche Aufgabe und Herausforderung für die Weltgemeinschaft - nicht nur für Ghana in Afrika.

Lena Bussjäger schreibt uns im Dezember 2015 (gekürzte Fassung):

Hinweis: Die Spendenaktion ist seit 2014 beendet - gerne können Sie unsere übrigen Projekte unterstützen.

Vielen Dank!

„Was lange währt, wird endlich gut!“,

das trifft wohl auch ein bisschen das kleine Projekt „Krankenhaus“ von Lena Bussjäger in Ghana zu.  Sie schreibt uns: „…Ich bin mir sicher, dass Ihr   zwischenzeitlich auch ungeduldig auf Nachricht von mir über den Fortgang meiner Spendenaktion im „Good Shepherd Health Center“ wartet. Nach dem überraschenden Arztwechsel in der Krankenhausleitung  war  mein direkter Ansprechpartner nicht mehr vor Ort und eine sichere Verwendung der Spendengelder nun erst nach längeren Abklärungen möglich. Jetzt war ich im August noch einmal für fünf Wochen in Ghana und habe mir persönlich angeschaut, was mit dem Geld passiert ist, das ich durch die große Hilfsbereitschaft in Allensbach sammeln konnte. Ich kann Ihnen  nun versichern, dass das Geld gut angelegt wurde. Von den rund 1750 Euro wurden ein Stethoskop, drei Blutdruckmesser, ein Sterilisierapparat, zwei spezielle Scheren zum Fäden ziehen, ein Mikroskop, eine Absaugmaschine (zum Absaugen von Atemwegssekret), ein Inhaliergerät inklusive Zubehör und  Desinfektionsmittel gekauft. 

 

 

Von dem restlichen Geld wurden neue Bettbezüge  gekauft, einige Türen erneuert, Räume gestrichen das ganze Krankenhaus professionell mit einem Mittel gegen Malaria ausgesprüht. Ich persönlich war bei meiner Besichtigung des Krankenhauses sehr zufrieden mit der Verwendung der Spenden. Ich hoffe Sie freuen sich mit mir über diese Nachricht. Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Freunde und Kollegen aus der Klinik in Tuna frohe Weihnachten!“  

Wir vom CAB wünschen Lena Bussjäger weiterhin alles Gute bei ihrem Studium und danken sehr herzlich für  den langen Atem und das Engagement

 

Vortrag am Freitag, 11.09.2015, 19.00 Uhr im kath. Pfarrheim (großer Saal).

Wir freuen uns mit gleich 3 Vertretern von Ghana Projekten an einem Abend ins Gespräch zu kommen. Alle drei werden von Ihrer, zum Teil jahrzehntelangen Arbeit in Ghana, berichten. Dabei können auch langfristige Auswirkungen mancher Projekte aufgezeigt werden. Da jeder Vertreter aus seiner Zeit zu den Lebensperspektiven in dieser Region Stellung bezieht. Was hat sich bei den Geschlechterrollen und der Aufgabenverteilung in der Familie, im Dorf verändert? - oder die Frage, warum eine Wasserleitung auch die Bildungschancen der Frauen verbessern kann... mehr Afrika-Erfahrungsaustausch an einem Abend geht nicht... 

 

26.11.14 - Bamenda aktuell

Hanne Bürgel - schreibt:

"...Sand, Zement und die angefertigten Steine lagern auf dem Grundstück oberhalb der Grundmauern vom Wohnheim. Der Zufahrtsweg war für die Laster besser zugänglich. Und der Besitzer des Grundstücks hat es erlaubt....Ich habe heute nochmal an Teddy geschrieben und gefragt, ob es noch einen Fortschritt gibt, evtl. Beginn des Mauerbaus....Wenn es einen Baufortschritt gibt, möchte ich auch wieder einen Artikel für den Südkurier (Anm.: Tageszeitung) schreiben lassen...
Gruß  Hanne"

21.11.14 Mitteilung von Misereor

Hallo zusammen, heute kam - wie perfekt gemacht - ein Brief von Misereor, dass jetzt € 13.000 für das Teichprojekt wieder ausgezahlt werden... Perfekt insofern, weil jetzt die Zeit ist, wo Teiche mit Großgeräten repariert werden können. Bei meinem Besuch in Ghana sagte mir Father Charles...Sie bräuchten das Geld im November - Dezember. Also, alles im grünen Bereich. Toll!

(Michael Pfeffer 21.11.14)


Vortragsabend am Freitag, den 7.11.14

um 19.30 Uhr im kath. Pfarrheim, Allensbach  -Der Eintritt ist frei- Ein Reisebericht der Familie Pfeffer:

"Wiedersehen in Ghana...eine Liebeserklärung seit 30 Jahren...":

Neben unserem Bericht über das Spendenprojekt "Teiche für Ghana", bei dem bisher € 15.000 von Allensbacher Bürgern zusammengekommen sind,  geben wir einen Einblick in das Leben von Waisen, Witwen, Hexen und Menschen mit Behinderung, für die der Einsatz von kirchlichen Mitarbeitern eine existenzielle "Liebeserklärung" ist… Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielen Bildern und Eindrücken unserer Reise. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch in gemütlicher Runde."

Bild: Unser Kontaktmann Oxford Dayuori - links erklärt die Funktion und Wirkungsweise der Deichüberläufe, die mit den zusammengetragenen Steinen vor Unterspülung gesichert werden...


Eindrucksvoll - Lena´s Afrikaerlebnisse!

Nach den herzlichen Einleitungsworten von Ludwig Egenhofer eröffneten die Percussionskünstler aus der Musambara-Werkstatt in Konstanz mit einem afrikanisch-rhythmischen Trommelfeuer den tollen Afrika-Vortrag von Lena Bussjäger.  In Lena´s sehr persönlicher Erzählweise beeindruckten besonders die Begegnungen mit den überaus kontaktfreudigen Menschen in Ghana. „Ortschaften in der Größe von Allensbach beherbergen ein vielfaches an Bewohnern –vor allem sehr viele Kinder, die manchmal auch Angst vor meiner Hautfarbe hatten und sich schnell versteckten. Ich selbst aber musste mich zu keiner Zeit fürchten – so viele freundliche und friedliche Menschen habe ich bisher noch nicht erlebt…“  Lena Bussjäger´s Begeisterung für Ghana spiegelte sich, neben solchen Sätzen, auch in ihren Bildern und die rund 70 Besucher des Abends werden dieses freundliche Afrika sicher gerne mit nach Hause genommen haben!

Wer von Ihnen/Euch nicht dabei sein konnte: Lena Bussjäger hat Ihre Erlebnisse auch niedergeschrieben und wird das Büchlein zu Gunsten ihres Krankenhaus-Projektes (in begrenzter Anzahl) zum Erwerb anbieten. (Preis demnächst) Wenn Ihr daran interessiert seid, schickt uns, zur Vormerkung, eine Mail an: lena-katrin@hotmail.de

Lena´s Spendenakton zu Gunsten des Good Shepherd Health Centers:

Wenn Sie für das Good Shepherd Health Center in Tuna spenden möchten bitten wir Sie um Angabe des gewünschten Verwendungszweckes, z.B. : Spendenaktion Lena Bussjäger

(Für unsere Spendenaktionen zu Gunsten des Wohnheimbaues in Kamerun oder für die weitere Sanierung der Teiche in Ghana freuen wir uns ebenfalls auf Ihre Unterstützung!)

„Wenn einer allein träumt, bleibt es ein Traum. Träumen wir aber alle gemeinsam, wird es Wirklichkeit.


Ältere Infos: 

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