CAB-Veröffentlichungen / Berichte
 
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Der CAB freut sich über Ihr Interesse an seiner Arbeit. Lernen Sie uns kennen und machen Sie doch einfach mit!


(Spendenkonten: finden Sie am Ende dieser Seite)

 

Artikel/Interview im evang. Gemeindebrief zu Weihnachten 2017

Gemeindeerkundung der Konfirmanden: Interview zum Partnerschaftsprojekt Kamerun

Benni Gruber im Gespräch mit Hannelore Bürgel und Elke Michalek

Im Zuge des Konfirmandenunterrichtes haben wir Konfirmanden die Aufgabe bekommen, mehrere in der Kirche engagierte Personen zu interviewen. Ich bin Benni Gruber und hatte ein sehr interessantes Gespräch mit Hannelore Bürgel und Elke Michalek vom CAB (Christliches Aktionsbündnis) Allensbach. Das CAB hat zwei große Projekte in Afrika.

Benni Gruber:

Frau Michalek, Sie unterstützen aktiv die Arbeit des CAB. Wie kam es dazu? Was fasziniert sie an dieser Arbeit?

Elke Michalek:

Ich war aktiv in der Kirchengemeinde tätig und wollte in meiner Arbeit auch „über den Tellerrand“ hinaus schauen. Es fing damit an, dass wir die Arbeit einer Gruppe von Frauen beim Seetorfest, Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck zu verkaufen, übernahmen. Das erste große Projekt war, die Sanierung von Teichen in Ghana finanziell zu unterstützen. Später kam ein weiteres großes Projekt: Der Bau eines Wohnheimes für Studentinnen in Bamenda, Kamerun. Faszinierend fanden beide die Tatsache, Menschen helfen zu können.

Benni Gruber:

Das CAB finanziert das Bauprojekt „Wohnräume für Studentinnen in Bamenda“ in Kamerun mit. Warum ist der Bau eines Wohnheimes für weibliche Studierende so wichtig?

Hannelore Bürgel:

Die meisten Mädchen haben nicht die Möglichkeit zu studieren, sondern müssen zu Hause helfen. Einige junge Frauen, die studieren dürfen sind noch sehr jung zu Beginn ihres Studiums (16 Jahre alt). Die Familien können es sich oft finanziell nicht leisten ihre Töchter zu unterstützen. Aus diesem Grund prostituieren sich viele junge Frauen (ca. 40%), um ihr Studium finanzieren zu können. Mit dem Wohnheim soll jungen Frauen die Möglichkeit gegeben werden, in sicherer Umgebung studieren zu können. So liegt das Wohnheim ganz in der Nähe der Universität. Die Miete wird so gering sein, dass die jungen Frauen es sich leisten können dort zu wohnen.

Elke Michalek:

Mittlerweile gibt es von dem Wohnheim das Erdgeschoss, in dem sich 5 Wohnräume, die Küche und die Waschküche befi nden. Im 1.OG gibt es weitere 10 Wohnräume, die jeweils von 2-3 Studentinnen bewohnt werden sollen und einen Aufenthaltsraum. Fließend Wasser und Strom sind schon vorhanden. Allerdings ist das Gebäude noch nicht fertig und ist auf Spenden angewiesen, damit es fertig gestellt werden kann. Jeder Cent zählt.

Benni Gruber:

Die Sicherheitslage in Kamerun gilt als sehr instabil. Das Auswärtige Amt rät davon ab in entlegene Gebiete Kameruns zu reisen. Waren sie schon einmal in Kamerun?

Hannelore Bürgel:

Ich bin schon mehrere Male in Kamerun gewesen und bin fasziniert von dem Land. Aber die Sicherheitslage im Norden Kameruns ist in der Tat sehr instabil, da dort die islamistische terroristische Gruppierung „Boko Haram“ sehr aktiv ist. Diese Gruppierung setzt sich für die Einführung der Scharia und das Verbot westlicher Bildung ein. Unter anderem ist sie verantwortlich für die Ermordung von Christen und Muslimen, die ihre Ideale nicht unterstützen. Ein weiteres Problem stellt die sprachliche Teilung des Landes dar: Durch die Kolonialisierung wurde das Land in einen Französisch sprachigen und Englisch sprachigen Teil „getrennt“. Der Französische Teil nimmt dabei 4/5 des Landes ein. Somit sind die Schulbildung und die Justiz in französischer Sprache, was eine Benachteiligung für den Englisch sprachigen Teil darstellt. Aus diesem Grund gibt es schon seit einem Jahr Unruhen und Streiks im Englisch sprachigen Raum, da z.B. die dort ansässigen Schulen und Universitäten in englischer Sprache unterrichten wollen. Das geht soweit, dass sich mittlerweile die Streiks auch auf das öffentliche Leben auswirken und viele Geschäfte geschlossen bleiben. Es gab auch schon mehrere gewalttätige Auseinanderset-

zungen mit Todesfolgen .

Benni Gruber:

Welchen Stand haben die christlichen Kirchen in Kamerun?

Elke Michalek:

Die christliche Kirche besitzt einen sehr hohen Stellenwert in Kamerun. So besteht die Bevölkerung aus 1/3 Protestanten, 1/3 Katholiken und 1/3 Moslems, die allefriedlich zusammen wohnen. In der christlichen Kirche gibt es z.B. tagtäglich morgens einen Gottesdienst und einen langen Gottesdienst am Sonntag über drei Stunden. Der Glaube ist allgegenwärtig. Frau Bürgel erzählt, dass es im Alltag viele Menschen gibt, die einfach so in der Öffentlichkeit beten. Sie erzählt auch, dass der Gottesdienst ganz anders aussieht als bei uns. Dort singen und tanzen alle, von jung bis alt gemeinsam.

Benni Gruber:

Was war ihr schönstes und was war ihr schlimmstes Erlebnis bei ihrer Arbeit für den CAB in Kamerun?

Hannelore Bürgel:

Schön ist die Herzlichkeit der Menschen und ihr offene Art auf andere zuzugehen. Und die vielen Einladungen zum Essen. Schlimm dagegen ist, dass viele kleine Kinder schon schwere körperliche Arbeit leisten müssen, um zu Hause zu helfen. In der Schule gibt es zudem noch körperliche Züchtigung. Was sie entsetzt hat war, dass es einen großen Aberglauben in der Bevölkerung gibt.

Elke Michalek:

An meiner Arbeit mag ich das Vertrauen hier in der Gemeinde.

Benni Gruber:

In vielen Staaten Afrikas gibt es eine hohe Rate an HIV-Infizierten Menschen. Wie sieht es in Kamerun aus und werden Jugendliche aktiv aufgeklärt, wie sie sich gegen das Virus schützen können?

Elke Michalek:

Zwei Drittel aller HIV-infizierten Menschen sind Afrikaner. Dies ist zum einen auf die hohe Prostitutionsrate zurückzuführen, aber auch mit dem weit verbreiteten Glauben der dort lebenden Frauen, dass viele Kinder, auch von unterschiedlichen Männern, ein Zeichen für Fruchtbarkeit sei. Aufklärung gibt es immer noch zu wenig.

Benni Gruber:

Ich fand das Interview sehr schön und bedanke mich hiermit noch einmal herzlich für ihre Zeit, Frau Bürgel und Frau Michalek. Allerdings war dieses Interview auch sehr bewegend für mich und hat mich nachdenklich gestimmt. Durch ihre spannenden Erzählungen, weiß ich jetzt viele Dinge bei uns mehr zu schätzen. (... und wir danken Benni Gruber für das engagierte Interview, die cleveren Fragen und die spannenden Einblicke !  (Das Redaktionsteam).

Sie können uns und unsere Partner in Kamerun (Studentenwohnheim für junge Frauen) gezielt unterstützen. Wir informieren Sie gerne über unsere Projekte. Und wir freuen uns weiterhin auf Begegnungen und Anregungen, und natürlich auch über Spenden, die zu 100% weitergeleitet werden. Alle hier entstehenden Regiekosten werden von der Gemeinde oder privat getragen.

Spendenkonto:

Bezirkssparkasse Reichenau Ev. Kirchengemeinde Allensbach / CAB:

IBAN: DE05 6905 1410 0007 0523 17

BIC: SOLA DES1 REN

Kennwort: „Kamerun“

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 2017

In eigener Sache:

Wir sind ein offenes, ökumenisches Forum. Im kontroversen, aber geschwisterlichen Dialog möchten wir für Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit in unseren Kirchengemeinden aktiv sein. Interessierte können ohne jede Verpflichtung bei unseren Gesprächsrunden teilnehmen. Wer unsere Aktionen oder Projekte in Kamerun und Ghana unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns aber auch über Ihr Gebet zu unseren Anliegen und hoffen auch weiterhin auf Spenden, die wir zu 100%  an die Projekte weiterleiten. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis: Elke Michalek; Bernhard Egenhofer; Reinhard Kimmich; Hildrun Salomo-Herrmann; Michael Pfeffer; Vera Rieger; Gerhard Hausler; Simone Pfeffer-Brandl; Ute Grampp; Hartmut Nagel; Susanne Lorch

(Infos: www.cab-allensbach.de  Schreiben Sie uns: cab-allensbach@gmx.de )

 

CAB- Jahres-Thema: gerechter Handel und „Laudato Si“

(Text: Hartmut Nagel; Bildquelle:Greenpeace-Aktion gegen Kohlekraftwerke in Polen)

Die Papst-Enzyklika „Laudato Si“ nimmt die Schöpfung in den Blick! Ganz auf den Spuren des hl. Franziskus stellt der Papst den Respekt und die Achtsamkeit gegenüber der Welt in den Vordergrund.  Ob Klimawandel oder Verschmutzung der Weltmeere – schonungslos nimmt er Partei gegen das aggressive Wirtschaftswachstum und gegen die Plünderung unseres Planeten! „Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden kann“, schreibt Franziskus in der Enzyklika.

Er fordert uns auf, in regionalen Bezügen und Beziehungen die Liebe zur Schöpfung neu zu entdecken. Stellvertretend sei hier (wieder) der Weltladen in Dettingen genannt, der Produkte von Kleinbetrieben und Genossenschaften vertreibt und dabei diese Beziehung zwischen Hersteller und Konsument in den Blick nimmt. (Öffnungszeiten Weltladen: Montag-Freitag 15.00-18.30 Uhr; Samstags 9.00-12.30 Uhr. Mehr unter:  www.weltladen-dettingen.de.)

CAB-Infos vom Kamerun-Projekt:

(T: H.Nagel)

Hannelore und Bernhard Bürgel wagten im April den Besuch der Unruhe-Provinz mit der Stadt Bamenda in Kamerun. Die Stimmung der zweigeteilten Bevölkerung (englisch- und französisch sprechend) war aufgeheizt, aber die Beiden sind wohlbehalten wieder zurückgekehrt. Allerdings schrieb Teddy Kangong zuletzt, dass der Universitätsbetrieb eingestellt worden sei und die Stromversorgung und das Internet nur unzuverlässig arbeiteten. Alle würden sich große Sorgen machen und um Frieden beten…

CAB-Infos vom Ghana-Projekt:

(Text und Bild: M.Pfeffer )

„Neben dem verstorbenen Pater Hagen ist Lucilla Dayuori (Bild) die tragende Persönlichkeit unseres Ghana – Projektes. Ihr großartiges Engagement wurde letztes Jahr von der französischen Regierung mit einem Preis gewürdigt. Bei Ihrem Besuch hier in Allensbach jetzt im vergangenen Sommer spürte man die, in tiefer Glaubens-Frömmigkeit gegründete, Zuversicht und Hoffnung dieser willensstarken Frau. So war es sicher kein Zufall, dass sich für Sie persönlich der Aufenthalt in Deutschland als lebensrettend, erweisen sollte. Einer schlecht versorgte Beinwunde (Folge eines Motorradsturzes) drohte  akuter Wundbrand und konnte (zum Glück) ohne Amputation gerade noch rechtzeitig behandelt werden. Trotz der damit verbundenen Einschränkungen sorgte sich Lucilla Dayuori mehr darum, die Anliegen der Frauengruppen bei ihrem Aufenthalt zu in Deutschland zu vertreten. Ein dringendes Anliegen ist demnach der gemeinschaftliche Ankauf und die  Bewirtschaftung von Gartenland im Bereich der sanierten Teiche. (Auch in Ghana werden immer mehr Ackerflächen an Agrarkonzerne abgegeben). Mit großer Freude konnte dann   Familie Pfeffer die benötigten Spenden in Höhe von etwa 2000 Euro für das erste Gartenland-Projekt auftreiben. Auch  über die Grundausstattung an Saatgut von der Genossenschaft der Insel Reichenau war die Freude riesengroß. Besonders danken wir Simone Pfeffer für die Ausrichtung eines Papstbesuches in Rom, den Lucilla und ihr Mann Oxford Dayuori sicher nicht so schnell vergessen werden!! Herzlichen Dank außerdem an Alle die den Besuch in Allensbach aktiv begleitet oder mit Spenden für das Gartenprojekt unterstützt haben oder noch unterstützen möchten…

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 2017

CAB und Martin Luther ??

(T: H.Nagel; B: Weltladen Dettingen, Kampagnenposter zum Weltladentag am 13.Mai)

Als offenes, ökumenisches Forum möchten wir die Gestaltung unserer Welt christlich mitprägen. Nachfolgend ein kleiner Einblick in unsere Themen 2017. Hier spornt uns das Lutherjahr verstärkt an, Gerechtigkeit und Frieden als tägliche Herausforderung im Umgang mit Mensch und Natur wahrzunehmen. Dass zu Luther´s Zeit die Welt ( in Freie und Leibeigene) aufgeteilt war und der (Ablass-) Glaube als Machtinstrument missbraucht wurde, sollte uns Christen heute, bei dem (ebenso inakzeptablen) Umgang mit Mensch und Natur, miteinander aufrühren! Aufruhr gegen mich selbst und meine abertausend Versuche, den lieben Gott als „Sandmännchen“ in mein eigenes Schöpfungswerk kleinzubauen… Aufruhr nach außen um den Dialog zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in wirksamen Gang zu halten!  Wir freuen uns, dass dieses christliche Forum bereits seit sieben Jahren durch neugierige Menschen „aufgerührt“ wird.  Ob dies im direkten Dialog bei unseren offenen Gesprächsrunden, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank! Ganz herzlichen Dank auch für 26 962.-  Spenden-Euro, die allein 2016 wieder für CAB-Projekte zusammenkamen! Alle Spendengelder werden zu 100%  weitergeleitet. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis:

 

 

 

Elke Michalek; Bernhard Egenhofer; Reinhard Kimmich; Hildrun Salomo-Herrmann; Michael Pfeffer; Vera Rieger; Gerhard Hausler; Simone Pfeffer-Brandl; Ute Grampp; Hartmut Nagel; Susanne Lorch –

Sie wollen uns Ihre Meinung sagen? Mail: cab-allensbach@gmx.de

 

CAB- Jahres-Thema: gerechter Handel??

(T: R.Kimmich; H.Nagel; Bild: Weltladen Dettingen)

Provozierte der „Ablass-Handel“ seinerzeit den berechtigten Zorn und Widerspruch von Martin Luther, so gibt es heute Handelsabkommen, die den einen den Wohlstand sichern und den anderen immer mehr (buchstäblich) „das Wasser“ abgraben. Ein Beispiel: Die europäischen Länder verschaffen sich Zugang zu den Märkten in Afrika im Rahmen der „European Partnership Agreements – EPA“. Subventionierte Agrarprodukte aus Deutschland und Europa verdrängen einheimische Produzenten. Landraub entzieht Kleinbauern die Lebensgrundlage. Erlöse aus Ressourcen (Erdöl, Mineralien, …) kommen nicht bei der Bevölkerung an. 
Wie können wir als Christen unseren „Zorn“ über diesen „Ablass-Handel“  Ausdruck verleihen? Da sind Spenden für die Hilfsprojekte in Ghana und Kamerun ein großartiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen! Gleichsam wichtig ist aber auch die Beschäftigung mit unserem persönlichen Da-Sein und Lebens-Sinn. Einer christlichen Lebens-Sicht stellt sich (wie bei Luther) die persönliche Frage: Wie kann ich (im Sinne von Jesus Christus) „gerecht handeln“? Einen konkreten und unmittelbaren Einfluss habe ich über mein Einkaufsverhalten! Beispielsweise das Vermeiden von Fleisch, das mit billigen Futtermitteln aus den Entwicklungsländern erzeugt wurde. Das Vermeiden von Produkten, die als Abfall auf afrikanischen Müllhalden landen, usw.…! Meine persönliche „Vermeidungsliste“ ist dabei so etwas, wie ein „lutherischer Thesen-Anschlag“ an die Tore unserer Markthallen… (ergänzend: https://nachhaltiger-warenkorb.de)

Vom „Wort zur Tat“ bedarf es einer direkteren, fairen Vernetzung von Herstellern und Verbrauchern. Mit „Mitmach-Aktionen“ (CAB-Mango-Aktion) und Projekten (Dettinger Weltladen, usw.) in unseren Kirchen verändern wir unseren Umgang mit Energie, Lebensmitteln und begrenzten Ressourcen. Die Transition-Town-Bewegungen, der Reparatur-Treff (gibt es schon in Allensbach), der Tauschkreis, gemeinsames Gärtnern und mehr, sind gleichzeitig Kraftquellen für die Balance zwischen Sein und Tun. (weitere Infos: www.cab-allensbach.de )

 

CAB-Infos vom Weltladen:

(Text: T.Döpfner; Bild: Weltladen Dettingen)

Im Jahr 2017 haben sich die Weltläden in Deutschland drei Zukunftsvisionen auf die Fahnen geschrieben und werden mit diesen Forderungen auch die Bundestagswahl begleiten: Faire Arbeitsbedingungen weltweit! - alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten. Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt! - Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen. Menschenwürdiger Umgang mit allen! Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben. Der Weltladen in der Dingelsdorfer Straße in Dettingen ist geöffnet Montag-Freitag 15.00-18.30 Uhr und Samstag 9.00-12.30 Uhr.

(Weitere Infos unter:  www.weltladen-dettingen.de.)

 

CAB-Infos vom Ghana-Projekt:

(T: M.Pfeffer; Bild: CAB)

Der CAB unterstützt trotz des Todes von Pater Bernhard Hagen weiter die von ihm angestoßenen Projekte in Ghana. Dazu gehört vor allem der weitere Ausbau von Wasserprojekten. Das Teichprojekt mit der Reparatur der Überläufe ist weitgehend abgeschlossen. Bei einem Teich sind wir nach wie vor noch dran, diesen zu reparieren und hoffen, dass wir im Laufe von 2017 auch den Ausbau eines Frischwasser-Brunnens starten können. Es gibt in der Region Kalba noch Dörfer, die keinerlei Frischwasserzugang haben. Dadurch breiten sich Krankheiten aller Art aus. Wenn diese Menschen -neben den Teichen- auch noch sauberes Trinkwasser verwenden können, wird die Kindersterblichkeit und der Gesundheitszustand der Menschen insgesamt stark verbessert.

Des Weiteren fördern wir die Ärmsten der Armen. Konkret sind das Menschen mit Behinderungen, die z.B. ohne Rollstühle auf dem Boden herumkriechen. Sie erleben neben ihrer körperlichen Beeinträchtigung auch noch die demütigende Erfahrung, nie auf Augenhöhe mit ihren Mitmenschen, kommunizieren zu können. Es gibt ganz wunderbare Bilder von Menschen, die in ihrem „neuen“ Rollstuhl sitzen und überglücklich sind, endlich auch ein geachtetes und lebenswertes Leben führen zu können. Pater Hagen lagen immer auch die Schicksale jedes Einzelnen sehr am Herzen und er half eben auch, dass die Menschen wieder neuen Lebensmut fassten. Diese Achtsamkeit hat uns sehr beeindruckt und gerne möchten wir in seinem Sinne weiter wirken.  Da sind auch die Witwen, die – nach alter Sitte-   immer noch häufig von der Gesellschaft verstoßen werden, weil sie vielleicht nicht den Bruder heiraten wollen, oder man ihnen gar die Schuld am Tod des Mannes gibt. Sie sind ebenfalls die“ Schwachen“, die bloß zur Last fallen und schnell für alles Übel wie Krankheit, Missernte; Fehlgeburten, etc. verantwortlich gemacht werden. Wir helfen den Witwen über die Frauengruppen im Kampf gegen Ausgrenzung und Dämonisierung. Eine geregelte Grundversorgung und die Obhut der Frauengruppen, sind für Witwen oder verlassene Frauen, oft wie der Aufbruch in ein neues Leben! Daher bitten wir Sie, den Armen in Ghana weiter Ihre solidarische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2017 kommen Oxford, seine Frau Lucilla und Sohn Abraham Dayuori nach Allensbach. Dort werden wir in Vorträgen und persönlichen Begegnungen vom Leben in Ghana berichten und hoffentlich gemeinsam unseren „Horizont“ erweitern. Familie Dayuori wirkt bereits seit mehr als 30 Jahren mit viel Engagement für nachhaltige Verbesserungen u.a. in 70 Frauengruppen und „water-commitees“. Wir freuen uns auf den Besuch aus Afrika und den Ausbau der persönlichen Beziehungen nach Ghana.

(weitere Projekt-Infos: www.cab-allensbach.de )
 

CAB-Infos vom Kamerun-Projekt:

(T: H.Bürgel, Rev.T.Kangong, H.Nagel; Bild: CAB)

Wir wollen es noch einmal wagen! Vom 6. März bis 25. April besuchen wir, Bernhard und Hannelore Bürgel, unsere „zweite Heimat“ Kamerun! Wir werden uns voraussichtlich zwei bis drei Wochen im Partnerbezirk Donga-Mantung aufhalten und danach unseren Freund Reverend Teddy Kangong in Bamenda besuchen. Mit ihm werden wir das  Wohnheim-Projekt für Studentinnen anschauen und uns vor Ort selbst ein Bild über die Bau-Situation machen. In seiner letzten E-Mail schrieb Teddy Kangong: „Wir haben das Untergeschoss und das Erdgeschoss gedeckt. Insgesamt sind dort jetzt 15 Räume vorgesehen, die aber noch nicht unterteilt, bzw. bewohnbar sind. Für den Innenausbau werden etwa noch 15.000.-€ benötigt. Strom und Wasser sind bereits vorhanden. Sobald die gerichteten Räume fertig sind, können 30-40 Studentinnen untergebracht werden.“ Wir vom CAB freuen uns, wenn gerade im Luther-Jahr seine nachfolgende Zeilen Gehör finden und sein Traum von dieser Welt (durch uns) bestärkt wird:

 „We have the conviction that God sends us on this earth for the period He gives us to make a positive and a lasting contribution for the world He created. And we can only do this when we are in His presence doing things that can help other people…. we are together… we are one!!!!!!! Thank you Hanne, thank you Sister and do greet all our Friends. God bless you…“


Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 2016

CAB –was uns leitet und bewegt!

Es klingt schon sehr dynamisch, die Bezeichnung, unter der sich eine Gruppe aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde zusammengefunden haben!  Hervorgegangen aus persönlichen Beziehungen und Kontakten in Ghana und Kamerun wurden bislang Teiche restauriert und der Bau eines Wohnheims für Studentinnen unterstützt. Die Resonanz in den beiden Kirchengemeinden Allensbachs ist beachtlich. Kann man doch konkrete Hilfe vor Ort leisten und ökonomische Fluchtursachen mindern.

Es sind jedoch nicht nur Ihre Spendengelder (für die wir sehr herzlich Danke sagen möchten!!) die uns bewegen. Immer klarer stellt sich die Frage, wie sehr unser eigener Lebensstil und unser christliches Weltbild weitere, unverzichtbare Impulse setzen können. 

Dabei geht es nicht um „moralische Nötigung“ und erhobenen Zeigefinger, sondern um ganz persönliche „Glaubensarbeit“ und Stellungnahme zum eigenen Lebenssinn. „In Vertrauen auf Gott begegnen wir in Liebe und Zuversicht unserem Nächsten“ (Leitsatz der Kirchengemeinde) birgt die Erkenntnis, dass wir Gottes Schöpfung auch in uns selbst entdecken dürfen! Am Ende wird es uns veranlassen mit unserem Ressourcenverbrauch möglichst wenig Spuren zu hinterlassen oder unseren Umgang mit Energie und Lebensmitteln zu verändern. Die „Transition-Town-Bewegungen“, „Reparatur-Treffs“ (gibt es schon in Allensbach) oder „Urban Gardening“ sind auch Zugänge zur eigenen „Sehnsucht nach (Gottes?-) Begegnung“… Identitäts-stiftende Vernetzung mit den Mitmenschen wird im Kontext einer verdeutlichten Gegenwart Gottes  zur Türe für Frieden und Gerechtigkeit in mir selbst und in meinem „Nächsten“….

CAB-Was wir tun!  

In erster Linie sind wir ein offenes, ökumenisches Forum für Anliegen aus unseren beiden Kirchengemeinden! Hier besteht die Möglichkeit, auf ein Anliegen, wie die nachfolgenden Projekte hinzuweisen und um Unterstützung in den beiden Kirchengemeinden zu werben. Auch für Umsetzungsprojekte von „postökonomischen Gesellschaftsmodellen“ bietet sich hier Raum. Wir freuen uns, wenn dieses christliche Forum durch interessierte Menschen belebt wird. Ob dies im direkten Dialog, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank! Aktuell wurden bereits über 70 000.- Euro gespendet! Alle Spendengelder werden zu 100%  an die Projekte weitergeleitet. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis: Susanne Lorch; Gerhard Hausler; Michael u. Simone Pfeffer; Vera Rieger; Hildrun Salomo-Herrmann; Elke Michalek; Hartmut Nagel; Bernhard Egenhofer; Ute Grampp 

Projekt - Infos:

Michael und Simone Pfeffer und ihr Ghana-Projekt:

Seit 2009 förderten die Beiden, mit Hilfe des CAB, die Sanierung von  Teichdämmen in der Region Tuna in Ghana. Und, nach Abschluß dieser Maßnahme seit diesem Jahr nun auch soziale Anliegen der Frauengruppen von Lucilla Dayuori. So werden Schulplätze finanziert, Menschen mit Behinderung oder Witwen und Waisenkinder unterstützt.

Wie bereits berichtet, ist der große Brückenbauer Pater Bernhard Hagen (Bild) von den weißen Vätern leider im August verstorben. Über Jahrzehnte wirkte er in der Region Tuna in Ghana/Afrika als Handwerker, Lehrer, Straßen- und Wasserbauer, sowie Arzt und Priester. Sogar der jetzige Präsident von Ghana, John Dramani Mahama war einstmals Ministrant in seiner Gemeinde. Wir wollen im CAB diese bemerkenswerte deutsch-afrikanische Geschichte weiterpflegen und gemeinsam mit dem „Aktionskreis Pater Hagen“ sein Werk fortsetzen.

Partnerschaft und der Austausch zu und mit den Menschen in Ghana sollen weitergepflegt werden. Pater Hagen hat durch seine Arbeit den Lebensmut vor Ort gestärkt! Der Titel seines 2015 erschienenen, und lesenswerten Buches ist auch für den CAB ein Leitsatz: „Allein habe ich nichts gemacht!“…

 

Hanne Bürgel und ihr Wohnheim-Projekt in Kamerun:

Seit 2011 unterstützt Hanne Bürgel mit Hilfe des CAB den Bau des Studentinnen-Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Endlich konnte mit Spenden und Krediten die nächste Geschossdecke erstellt werden (Bild).  Hanne Bürgel erklärt, welche wichtigen Ziele mit dem Bau des Wohnheimes verfolgt werden:  Die Studentinnen sollen in geschützter Umgebung mit günstiger Miete und in Nähe der Universität wohnen. Als Folge davon werden weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und damit mehr erfolgreiche Studienabschlüsse erwartet!  Der Cab konnte das Projekt bislang mit über 29 000 Euro unterstützen. Hanne Bürgel hofft auch weiterhin auf die Spendenbereitschaft und Mithilfe in Allensbach. 

 

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 2016

Aktuelles zu den CAB – Projekten

Wohnheim Projekt: Studentinnen ziehen ein…

Nein! – warten wollen die Studentinnen nicht länger. Kaum sind Stromanschluß und Wasserversorgung erfolgt, belegen die ersten Studentinnen ihre Zimmer. Dies- obwohl noch Fliesen verlegt und Spülbecken montiert werden müssen und sich das Wohnheim in Bamenda/Kamerun zum großen Teil noch in der „Rohbauphase“ befindet (s.Bild auch in Bildergalerie der Homepage). Pastor Kangong ist dennoch froh, dass seine Arbeit schon jetzt „Früchte“ trägt. Denn die Fertigstellung der zweiten Geschossebene ist abhängig von den verfügbaren Geldmitteln. Die Baumaterialien, vor allem Zement, kosten teilweise mehr als hier in Deutschland. So hofft Pastor Kangong auf die Spenden von Hanne Bürgel und dem CAB .

Er schreibt: „We have the conviction that God sends us on this earth for the period he gives us to make a positive and a lasting contribution for the world He created. And we can only do this when we are in his presence doing things that can help other people…. we are together… we are one!!!!!!!Thank you Hanne, thank you sister and do greet all our friends. God bless you…“  Wir danken mit Hanne Bürgel Ihnen, den kleinen und großen Spendern in Allensbach und der Region, die das Wohnheim bereits mit 31 500.-Euro unterstützt haben! Geben wir Pastor Kangong weiterhin die Möglichkeit, mit seinem „Traum“ für junge Frauen eine finanzierbares Studium und eine sichere Unterkunft zu schaffen. Allen Beteiligten wünschen wir Kraft und Gottes Segen!

Teiche-Projekt beendet! – Neu: Brunnen-Projekt

Mit den Allensbacher Spenden in Höhe von 25 000.-Euro und Misereor-Projektmitteln in gleicher Höhe konnte das Teiche-Projekt von Familie Pfeffer  in der Region um Tuna in Ghana äußerst erfolgreich umgesetzt werden. Michael Pfeffer, der schon vor 30 Jahren und seither mehrfach in Ghana war, ist überzeugt, dass stabile und friedliche Länder in Afrika besonders unterstützt werden müssen. Sie sind Vorbild und Hoffnungsträger für ganz Afrika! „Nur wenn die Menschen langfristige Perspektiven in ihrem Land haben, werden sie dort bleiben und es weiterentwickeln…“ Daß dies in Ghana zu gelingen scheint konnte man auch beim Besuch aus Ghana im vergangenen Sommer feststellen. Hoffnung, Mut und viel Energie verbunden mit Lebensfreude spürte man in der Tat bei Lucilla Dayouri und Father Charles. Engagiert berichteten sie über ihre vielfältigen Aktivitäten in den Dörfern. (s.Bild auch in der Bildergalerie der Homepage: rechts Lucilla Dayouri im Gespräch mit einer Frauengruppe)

Ihre lange Liste an unterschiedlichstem Unterstützungsbedarf zeigt, wie sehr immer noch um die Behebung von Missständen gerungen wird. Eines dieser Anliegen möchte Familie Pfeffer nun neu aufgreifen: „…dass immer noch in vielen Dörfern keine Trinkwasserbrunnen vorhanden sind, ist in mehrfacher Hinsicht problematisch. Frauen, traditionell für die Wasserbeschaffung zuständig, müssen schwere Wege zurücklegen. Kranke und ältere Menschen müssen auf die Versorgung durch die Dorfgemeinschaft hoffen oder benutzen belastetes Wasser, etwa aus Zisternen oder den Teichen.“ Michael Pfeffer sieht aber auch noch einen anderen Grund für Brunnenerschließungen in den ländlichen Gebieten. Er meint: „Wasser ist das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt für jeden Menschen! Der freie Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Voraussetzung für Frieden und Gerechtigkeit in Afrika. Wenn wir den Dörfern da helfen, und mit neuen Brunnen gleichzeitig auch um Grundwasserschutz kämpfen und die (klein)bäuerliche Landwirtschaft stützen, werden viele Menschen auf dem Land wieder eine Bleibeperspektive sehen!“ Wie hat es der heilige Papst Johannes der XXIII. ausgedrückt: „Friede ist Gerechtigkeit“. Lassen Sie uns auch 2015 in Allensbach, über unseren „Tellerrand“ hinaus, dafür arbeiten und dem Frieden die Tür einen spaltbreit öffnen…Weitere Infos unter 

Der CAB hilft mit!

wir freuen uns, wenn sie weiterhin Interesse an unseren Projekten haben und uns im Gebet und mit Spenden unterstützen. Schauen Sie doch einfach mal (wieder) vorbei.  


Artikel im evang. Gemeindebrief zu Ostern 2016

Über Geld spricht man nicht? Doch!

herzlichen Dank für Ihre enorme Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr!

Für die Ghana-Projekte Teichbau sowie Unterstützung von Behinderten, Witwen, Waisen und Schülern wurden insgesamt 10972 Euro überwiesen. Für das Studentinnen-Wohnheim in Bamenda/ Kamerun 5750 Euro.

Im Rahmen des Glühweintreffs des Weltladens am 4.12.15 erhielten wir 400 Euro, die auf beide Projekte verteilt wurden.

Am Weltladenstand im Foyer der Gnadenkirche haben Sie für 925,40 Euro eingekauft, davon gingen 121,20 Euro an das Kamerun-Projekt! Die Produzenten aus der EINEN WELT und Rev. Teddy Kangong in Bamenda freuen sich darüber!

HERZLICHEN DANK!!!!!!! Elke Michalek im Namen des CAB


05.12.15 Mitteilung von Familie Pfeffer

Gerne wollen wir Sie am Ende 2015 wieder über den Stand des CAB Projekts „Ghana“ informieren.

Ein Höhepunkt unsere Arbeit  in diesem Jahr war der Besuch aus Ghana von Lucilla Dayuori und Father Charles Dibin. In Gottesdiensten, Vortrag und persönlicher Begegnung konnten wir persönliche Nähe zu Afrika aufbauen. Auch für 2016 ist Besuch aus Ghana geplant. Wir werden uns auch 2016 wieder für Ghana einsetzen. „Ghana ist – Gott sei Dank – ein stabiles, demokratisches Land, in welchem die Regierung das vor Jahren gefundene Öl für den Schulbau einsetzt, die Regierung macht das richtig“, so das Fazit von Pater Bernhard Hagen, dennoch, so Pater Hagen weiter „reicht das nicht für ein menschenwürdiges Leben; die reichen Länder müssen in allen Bereichen weiter helfen.“

Was bedeutet das für uns?
Die Teiche sind repariert. Es wird noch 1 neuer Teich in der Region Tuna / Kalba gebaut, dann ist auch das Teichprojekt dieser Region abgeschlossen. Wir werden ab 2016 vom CAB gezielt Frischwasserbrunnen fördern, damit eine gesunde Lebensführung möglich wird. Ferner werden wir für Rollstühle, Witwen und Waisen weiter sammeln. Wir brauchen noch mehr tatkräftige Mitmacher, welche Unterstützer anschreiben, eigenständige Aktionen durchführen und das Netzwerk damit größer machen. Wenn Sie Zeit haben: kommen Sie einfach zu den Sitzungen des CABs dazu.

"Friede ist Gerechtigkeit", sagte Papst Johannes XXIII. Anders formuliert: ohne Gerechtigkeit keinen Frieden. Arbeiten wir daran, dass unsere Mitmenschen in Ghana Gerechtigkeit und damit ihre eigene Lebens-Chance bekommen. Dann haben wir auch in Deutschland ein Problem weniger.
So wünschen wir Ihnen vom CAB gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
(Michael Pfeffer 07.12.15)

Hinweis:

Untersuchungen zeigen, dass die Niederschlagsmengen und die Regenzeiten sich durch den Klimawandel in Ghana seit 10 Jahren dramatisch verändert haben! Sauberes Trinkwasser und Bewässerung wird zunehmend eine dringliche Aufgabe und Herausforderung für die Weltgemeinschaft - nicht nur für Ghana in Afrika.


Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 15


 



 

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 15

CAB – wir machen weiter bis 2016

Der evangelische Kirchengemeinderat zollte der Arbeit des CAB viel Beifall und beauftragte  Elke Michalek und Susanne Lorch mit der  Weiterführung des CAB.  Wegen der Wahlen wird die Beauftragung der beiden Vertreter auf katholischer Seite erst nach Ostern durchgeführt. Welche Zielsetzung hat der CAB?  In erster Linie er ein offenes Forum für Anliegen aus den beiden Kirchengemeinden! Hier besteht die Möglichkeit, auf ein Anliegen hinzuweisen und um Unterstützung in den beiden Kirchengemeinden zu werben. So gibt es beispielsweise Arbeitskreisteilnehmer, die Projekte in Afrika unterstützen.  Diese konnten in den letzten vier Jahren mit Hilfe des Arbeitskreises 36.000 Euro an ihre Projekte weiterleiten. Den Allensbachern ganz herzlichen Dank! Alle Spendengelder werden zu 100%  an die Projekte weitergeleitet. Der Arbeitskreis hat 2.300 Euro für Sachaufwendungen selbst eingebracht. Allen Arbeitskreisteilnehmern hierfür ganz herzlichen Dank! Natürlich entscheidet jeder Teilnehmer des Arbeitskreises selbst, wie er sich im CAB einbringen möchte. Einfach nur  Zuhören oder engagiert Mitmachen – alles ist willkommen und jederzeit möglich. Wir freuen uns, wenn das ökumenische Forum durch interessierte Menschen belebt wird. Ob dies im direkten Dialog, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank!

Weitere, aktuelle Infos:

Michael und Simone Pfeffer und ihr Ghana-Projekt - Was seit 2009 mit Unterstützung des CAB passiert ist

Seit 2009 fördern die Beiden, mit Hilfe des CAB, die Sanierung von  Teichdämmen in der Region Tuna in Ghana.  Nach der Teiche-Dokumentation durch Lena Bussjäger konnte endlich auch Misereor zu einer Unterstützung von 25.000 € bewegt werden. Damit ist die Sanierung der 28 Teiche vor allem dort gesichert, wo sich die Dorfgemeinschaften aktiv für den Unterhalt der Dämme und Teichüberläufe einsetzen. Bei ihrem letzten Besuch in Ghana im vergangenen Jahr, konnte sich Familie Pfeffer in der Region Tuna ein eigenes Bild von den Verhältnissen machen. Neben vielen schockierenden Begegnungen und dem Elend von behinderten Menschen machen etliche starke Frauengruppen Mut. Sie sind eine große Stütze für die Benachteiligten in den Dorfgemeinschaften. Sie werden in den weit verstreuen Dörfern von Lucilla Dayuori (im Bild rechts) betreut.  Unermüdlich ist sie als „Dorfhelferin“ und Kontaktperson unterwegs. Familie Pfeffer – von diesem freiwilligen Engagement sehr bewegt -  ermöglicht ihr nun im Juli einen mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland und damit auch den Besuch bei ihrer Tocher Justina in Konstanz. Wir freuen uns schon jetzt auf Frau Dayuori, die in Allensbach an einem Gesprächsabend teilnehmen wird…

Lena Bussjäger  schreibt zu ihrem Klinikprojekt:

„Ich schicke ganz liebe Grüße nach Allensbach aus meinem Studienort Wien… Endlich schaffe ich es, zu berichten, wie es um mein Klinikprojekt in Tuna  steht.                                                                                                              
Ich habe, nach meinem Vortrag in der Gnadenkirche in Allensbach und nach dem Allensbacher Flohmarkt im vergangenen Jahr, 1.730 Euro an das Good Shepherd Health Center in Tuna überwiesen (ca. 7335,- Ghana Cedis).                               
Leider ist Mister Remy, der Leiter des Health Centers in das Krankenhaus der Hauptstadt Damongo versetzt worden und konnte den Einkauf der medizinischen Geräte nicht mehr vornehmen. Aber ich habe noch regelmäßig Kontakt zu ihm und er hat mir versprochen, dass er sich persönlich um den Kauf der  Stethoskope, Oxygen Cylinder, Sterilisatoren und der anderen Dinge für das Health Center kümmern wird.

Ich melde mich wieder sobald ich mehr weiß, und wünsche allen ein schönes Osterfest.                                                                                                                                        
Ganz liebe Grüße, Lena Bussjäger."

Hanne Bürgel und ihr Wohnheim-Projekt in Kamerun:

Seit 2011 unterstützt Hanne Bürgel mit Hilfe des CAB den Bau des Studentinnen-Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Nach den Erdarbeiten mit Kies und Sand und Gründungsmauern werden nun, seit Ende September, selbsgemachte Lehm- und Zementsteine hergestellt und verbaut (s. Bild). Hanne Bürgel, die das Projekt im CAB betreut erklärt, welche wichtigen Ziele mit dem Bau des Wohnheimes verfolgt werden:  Die Studentinnen sollen in geschützter Umgebung mit günstiger Miete und in Nähe der Universität wohnen. Als Folge davon werden weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und damit mehr erfolgreiche Studienabschlüsse erwartet! Vor kurzem besichtigte ein Verantwortlicher vom BfdW das Wohnheim-Projekt in Kamerun und –nach dessen Aussage – könnte ein aussichtsreicher Antrag auf Fördergelder gestellt werden. Allerdings sollte – wegen der Regenzeit baldmöglichst ein Dach über die Lehmmauern errichtet werden, sonst geht vieles kaputt. Hanne Bürgel hofft auch weiterhin auf die Spendenbereitschaft in Allensbach.

Mango-Aktion!

Der CAB startet Ende April – Anfang Mai wieder eine Mango-Aktion mit handverlesenen, ungespritzten Früchten aus Burkina Faso! Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen werden noch bekannt gegeben…

Schauen Sie doch einfach mal vorbei -  Wir freuen uns!  Ihr CAB-Arbeitskreis (Günter Vasel; Stefan Deininger; Susanne Lorch; Gerhard Hausler; Michael u. Simone Pfeffer; Vera Rieger; Hildrun Salomo-Herrmann; Elke Michalek; Hartmut Nagel; Bernhard Egenhofer; Ute Grampp ) 


Artikel im evang. Gemeindebrief zur Fasten- und Osterzeit 15

Christliches Aktionsbündnis (CAB)

siehe Grundinformation zu den Projekten im vorigen Gemeindebrief 4/12

Tuna/ Kalba  Ghana:Projekt Teichdämme

Der CAB wird auch 2013 wieder den Bau eines neuen Teiches  in der Region Tuna/ Kalba unterstützen.

Parallel dazu läuft ein Projektantrag bei der Kath. Hilfsorganisation Misereor um die bestehenden schadhaften Dämme zu reparieren.

 Bamenda/ Kamerun: Projekt Studentinnenwohnheim

durch den Besuch eines Ehepaares aus Radolfzell liegen uns neue Fotos und Informationen vor:

die bisherigen Spendengelder in Höhe von  5530 Euro wurden für Fundamente verbaut. Das Bauvorhaben wurde auf einen eingeschossigen Bau mit 11 Wohneinheiten konzentriert . Die nächste Regenzeit beginnt Ende April/ Anfang Mai, bis dahin kann mit dem gebaut werden, was an Spendengeldern eingeht,- das ist die gängige Vorgehensweise (nicht nur)in Kamerun, da die Materialkosten ständig steigen können.

Somit bitten wir Sie herzlich dieses wichtige Projekt zum Schutz von studierenden Frauen in Kamerun mit uns zu unterstützen!

Artikel im kath. Gemeindebrief zur Advents-und Weihnachtszeit 2014/15

Ghana-Projekt: Allensbacher sorgen nicht nur für Wasser!

Mit dem Patrozinium 2009 hat das Christliche Aktionsbündnis – CAB – Allensbach seine Arbeit aufgenommen. Seit dieser Zeit unterstützen wir das Projekt „Teiche für Ghana“  - es geht um die Quelle des Lebens: Wasser. Und seit dieser Zeit haben Allensbacher Bürger beider Konfessionen insgesamt € 15.000 gespendet. An dieser Stelle sagen wir „herzlichen Dank“. Ein weiterer Meilenstein ist die Unterstützung für das Projekt durch Misereor. Förderhöhe: € 25.000.

Die Arbeit des CAB, hat einen großen Kreis gezogen, nicht nur in Ghana, sondern auch in Allensbach: Durch den CAB durfte Justina Dayuori aus Ghana ein Jahr lang bei Vera Rieger in Allensbach wohnen. Jetzt macht sie eine Ausbildung als Altenpflegerin bei der Caritas in Konstanz und wird von den Menschen sehr geschätzt und als Bereicherung empfunden.

Lena Bussjäger aus Allensbach lebte ein halbes Jahr bei Justina`s Eltern in Ghana. Sie hat dort auf der Krankenstation gearbeitet und den Zustand der Teiche dokumentiert. Lena hat im „Rückgepäck“ das Schicksal der kleinen „Mammia“ mitgenommen. Verlassen von der Mutter wird das kleine Mädchen von der Großmutter aufgezogen. Diese wird im Ort als Hexe verschrien. Wenn die Großmutter stirbt, ist das Mädchen „frei gegeben“. So hat es Pater Bernhard Hagen formuliert, der in Nord-Ghana mehr als  25 Jahre lang die Infrastruktur mit Krankenstationen und Schulen aufgebaut hat. Pater Hagen ist in Allensbach durch Vorträge und Gottesdienste in der Gnaden-Kirche und in St. Nikolaus Vielen bekannt. Daher werden wir künftig auch Mädchen, wie Mammia, mit einer Unterbringung im Kinderheim helfen.

Durch die Nähe von Allensbachern zu den Menschen in Ghana erleben wir Kirche als nah. Die Welt wird erlebbar kleiner. So kommen uns auch Menschen mit Behinderungen in Ghana immer näher. Durch ein Allensbacher Unternehmen wurden zwischenzeitlich mehreren Waisen das Schulgeld finanziert, Witwen mit Krankenversicherungen, Wasserzugang  und Grundnahrungsmitteln ausgestattet, sowie einige Rollstühle für Kinder und Erwachsene gekauft.  Neben Lena Bussjäger sammelte auch Familie Pfeffer auf ihrer Reise nach Ghana viele Eindrücke. Sie konnten erleben, wie ein Rollstuhl den Menschen Perspektive und Hoffnung gibt, wie ein kleines Geschäft eröffnet werden kann, oder Kinder wieder zur Schule rollen können. Ohne Rollstuhl keine Chance….

Es gibt neben dem Wasserprojekt in der Region somit auch eine ganze Reihe von sinnvollen Folgeprojekten. Lena Bussjäger, zwischenzeitlich beim Studium in Wien, schreibt: „Ich hoffe es geht euch allen gut…in Wien bin ich gut angekommen…die Klinikspenden sind überwiesen...vielen Dank für die Unterstützung und die Zeit in Ghana!“

Bamenda –Wohnheim- Projekt: Bildung und Zukunft für Studentinnen!

„Jeder Mensch hat ein Recht auf Geborgenheit, Bildung und soziale Sicherheit.“  Das ist leicht gesagt, aber manchmal  ein langer Weg. Pastor Kangong (s.Bild), einer der Gründer  der  „Home made Hope- Initiative“ stellt sich seit Jahren dieser Herausforderung. Der Cab unterstützt seit 2011 den Bau des Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Nach den Erdarbeiten mit Kies und Sand und Gründungsmauern werden nun, seit Ende September, Ziegelsteine mit Sand und Zement hergestellt…Hanne Bürgel, die das Projekt im CAB betreut erklärt, warum der Bau des Wohnheimes so dringend nötig ist: „Die Studentinnen sind teilweise erst 16 Jahre alt und kommen oft vom Land aus geregelten Strukturen in die Stadt. Selten haben sie genug Geld oder gar familiäre Unterstützung, um Studiengebühren, Miete und Lebensunterhalt zu bezahlen. Viele Mädchen prostituieren sich – man spricht von etwa 40%! Mit dem Wohnheim verfolgen wir folgende Ziele: Wohnen für Studentinnen in geschützter Umgebung mit ungefährlicheren Wegen zur Universität. Als Folge davon weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und auf Dauer mehr erfolgreiche Abschlüsse...“ Seit 2011 haben Bürger beider Konfessionen aus Allensbach und der Region insgesamt  € 14.500 gespendet. Dafür vielen Dank!

CAB-Zukunftsplanung

AB 2015 wird sich der Arbeitskreis um eine Beauftragung für 2 weitere Jahre in den Pfarrgremien bemühen! Dazu braucht es engagierte Menschen, und wir freuen uns, wenn Sie uns für diese Zeit unterstützen. Ob dies durch sporadische oder ständige Mitarbeit, oder durch Gebet oder eine Spende für die Projekte geschieht – schon jetzt herzlichen Dank! Wenn wir Menschen in Not helfen, erfüllen wir Gottes Auftrag, und unser Herz bleibt weich und barmherzig. Unabhängig, ob wir uns für Menschen in Allensbach oder in Ghana einsetzen. Wie hat es der heilige Papst Johannes der XXIII. ausgedrückt: „Friede ist Gerechtigkeit“. Lassen Sie uns auch 2015 in Allensbach, über unseren „Tellerrand“ hinaus, dafür arbeiten und dem Frieden die Tür einen spaltbreit öffnen…



 
Artikel im ev. Gemeindebrief zur Advents-und Weihnachtszeit 2014/15

Bau eines Wohnheims für Studentinnen in Nkwen/Bamenda, Kamerun

Mit viel Geduld begleiten wir seit 2011/12 den Bau des Wohnheims in Universitätsnähe. Da das Grundstück in Hanglage liegt mit lehmigem Boden, waren kostenintensive Erdarbeiten nötig zur Befestigung des Untergrunds mit Kies und Sand. Die Arbeiten mussten regelmäßig unterbrochen werden durch die in den vergangenen Jahren verstärkten und lang andauernden Regenzeiten. Aber nun, seit Ende September, konnte Sand und Zement gekauft werden, um Ziegelsteine herzustellen.

Aber warum ist der Bau eines Wohnheims so dringend nötig?

Die Studentinnen sind teilweise erst 16 Jahre alt und kommen das erste Mal aus ihrer sicheren Familiengemeinschaft raus. Häufig haben sie nicht genug Geld, um Miete und die sonstigen alltäglichen Notwendigkeiten zu bezahlen. Viele Mädchen prostituieren sich – man spricht von etwa 40%!

Das Ziel ist der Bau eines Wohnheims ausschließlich für Studentinnen mit bezahlbaren Mieten in geschützter Umgebung, ungefährlichere Wege zur Universität, weniger Studienabbrüche, dafür erfolgreichere Abschlüsse, weniger Schwangerschaften und eine Minderung der HIV-Rate.

Die monatliche Miete wird 70.-€ betragen und muss jährlich im voraus bezahlt werden, wie das in Kamerun üblich ist. Im Wohnheim wird es z.B. eine Wäscherei geben (Waschmaschinen und Trockner sind bereits vorhanden),  ein Gemeinschaftsraum  und ein Büro.

Vom Christlichen Aktionsbündnis Allensbach konnten bisher rund 14.500.-€ an Spenden überwiesen werden, wofür  Reverent Kangong, unser Ansprechpartner in Kamerun, sehr dankbar ist. Damit in der Trockenzeit, die bis etwa kommenden April dauert, möglichst viel geschafft werden kann, bitten wir Sie auch weiterhin um ein offenes Herz und Ihre Spendenbereitschaft.


SK-Artikel vom  06.06.14 (alle Presserechte beim Südkurier-Medienhaus)

Artikel im Evangelischen Gemeindebrief für das 2.Quartal 2014

Neues vom CAB- Christliches (ökumenisches)Aktionsbündnis Allensbach

Teichdammprojekt in Ghana

Lena Bussjäger, eine junge Frau aus Allensbach, leistet seit November 2013 einen Freiwilligen Dienst in Ghana. Der primäre Auftrag des CAB an sie ist es, den Fortgang des Teichdammprojektes zu dokumentieren und ihn weiter verfolgen zu können. So gibt sie z.B. Daten ein, die es möglich machen, die Teiche über Google Earth anschauen zu können. Darüber hinaus ist sie an der örtlichen Schule als Hilfslehrerin eingesetzt und bringt sich mit ihrer offenen und engagierten Art auch an anderen Stellen ein. Z.B. organisiert sie unter ihren Bekannten in Deutschland einen Unterstützerkreis, der den Schulbesuch eines Kindes,das in einer schwierigen Lebenssituation ist ,möglich macht. Nach einer abschließenden privaten Rundreise wird sie uns in Allensbach, voraussichtlich in einer öffentlichen Veranstaltung, über ihre Erlebnisse berichten. Wir sind schon sehr gespannt darauf und freuen uns auf ihre Rückkehr.

Wie im Gemeindbrief 3/2013 berichtet, steht das Projekt auf soliden Füßen und wird nach Modellphase und Antragstellung von Misereor, der Hilfsorganisation der katholischen Kirche, mitfinanziert. Ein geringer , zumutbarer Eigenanteil wird von den Dorfbewohnern vor Ort beigesteuert.

Studentinnenwohnheim in Bamenda/ Kamerun

Auch für das Projekt  in Kamerun haben wir um Fördergelder nachgefragt und zwar  beim PartnerschaftsProjekte Fonds, kurz PPF, der evangelischen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“, der das Projekt grundsätzlich sehr begrüßt..

In der Auseinandersetzung mit dem Antrag haben wir das Projekt noch einmal eingehend reflektiert und sehen uns gut aufgestellt mit einem Anliegen, das nicht wir, als „reiche Helfer im begüterten Norden“ angestoßen haben, sondern das vom „Südpartner“ an uns herangetragen wurde, der bereits seit gut 11 Jahren mit unserer Kontaktperson Hanne Bürgel aus Böhringen in bewährter partnerschaftlicher Zusammenarbeit ist.

Der Bauplan wird gerade noch einmal kritisch überarbeitet und eine Gemeinschaftsküche intergriert. Mit dem bisher gespendeten Geld wurden die umfangreichen Erdarbeiten auf dem vorhandenen Grundstück durchgeführt, Material gekauft und Grundmauern für das Wohnheim geschaffen. Nun geht es darum einen überschaubaren Bauabschnitt fertig zu stellen um dann VOR Beginn eines weiteren Bauabschnitts, den Antrag an PPF zu stellen, so eine der Fördervoraussetzungen.

Deshalb bitten wir sie wieder um großzügige Spenden für die Fortsetzung des Baus. Jeder Euro wird weitergeleitet!

MangoAktion

bis zum Erscheinen des Gemeindebriefes wird eine Verkaufsaktion von frisch geernteten Mangos hinter uns liegen, der Erlös kommt unseren Projekten zu Gute.Wir haben auch getrocknete Mangos geordert, fragen Sie uns doch, ob noch welche da sind!!!!!

 


Osterpfarrbrief 2014 der kath. Kirchengemeinde

CAB-Nachrichten:

Ghana-Projekt:

Seit November leistet Lena Bussjäger  (s. Bild)  in Tuna / Ghana  einen freiwilligen Dienst in der Schule, im Krankenhaus und bei der Dokumentation für unser Teich-Projekt. Sie schreibt, bzw. berichtet telefonisch: „ …jetzt ist schon mehr als die Hälfte meiner Zeit hier in Ghana um und  ich will es gar nicht glauben… Ich arbeite  immer noch fleißig im Krankenhaus und habe einen Unterstützerkreis in meinem Bekanntenkreis organisiert, der  einem kleinen Mädchen  den Schulbesuch finanziert. Unglaublich,  mit welcher Begeisterung  die  kleine Mamia in die Schule geht! So bin ich gerade dabei , eine Liste von Kindern zusammenzustellen, denen  mit weiteren Patenschaften ein Schulbesuch ermöglicht werden könnte. Mit dem Teichprojekt war ich etwas beunruhigt. Erst Ende Januar konnte  ich mit der Dokumentation beginnen. Die Leute hier sagen: „Mach dir keinen Kopf, wir haben  noch viel  Zeit! “  Ich weiß nicht wie, aber es richtet sich wirklich vieles wie von selber und man hat immer für alles Zeit! Das wünsche ich euch ebenfalls und bin sehr froh, dass ich alle diese tolle Erfahrungen hier machen kann .  Jetzt bin ich schon gespannt, wie hier wohl das Osterfest gefeiert wird…ganz liebe Grüße, eure Lena Bussjäger“

Gute Nachrichten gibt es auch von Misereor! Anfang Dezember  wurde  unter  der Projektnummer: 130 0111024  der Antrag von Herrn Pfeffer für die Diözese Damongo genehmigt.  Somit können etwa 65 % der Teich-Sanierungskosten  (max.. 25 000.- Euro) für die nächsten 3 Jahre finanziert werden.  Der CAB wird das Projekt mit weiteren 10.000.- Euro durch Sammelaktionen unterstützen. Die Dorfbewohner in Ghana leisten einen Eigenbeitrag von  3.000.- Euro

Bamenda – Projekt:

„Jeder Mensch hat ein Recht auf Geborgenheit, Bildung und soziale Sicherheit.“  Das ist leicht gesagt, aber manchmal  ein langer Weg. Pastor Kangong (s.Bild), einer der Gründer  der  „Home made Hope- Initiative“ stellt sich seit Jahren dieser Herausforderung. Er sagt: „Kleine Wassertropfen werden am Ende zu einem mächtigen Ozean. – so, wie es Gott gefällt“  In seinem Namen engagiert sich Hanne Bürgel für  den Bau des  Studentinnen-Wohnheims in Bamenda. Frauen zu stärken  ist Pastor Kangongs  großes Anliegen. Seit er als Studentenpfarrer mit den Nöten und Abhängigkeiten konfrontiert wurde, lässt ihn der Gedanke nicht mehr los, dass  die Zukunft Afrikas in hohem Maße in den Händen der Frauen liegt. Er möchte daher bildungswillige Frauen unterstützen, die sich mit ihrem Los nicht abfinden wollen und, oft ohne Stipendium oder finanziellen Rückhalt aus der Familie, in einer fremden Stadt zurechtkommen müssen. Seit Pfarrer M. Beile der ev. Kirchengemeinde aktiv für die Sache wirbt, zeigt  „Brot für die Welt“ nun erstmals Interesse und der CAB hofft hier sehr auf Unterstützung.

CAB-Spendenstände vom 17.02.14 (gerundet):

Gesamt: 29 800 €;  Ghana: 15 200 € ; Kamerun: 14 500 €

CAB-Zukunftsplanung

Die Themenvielfalt einer offenen Arbeitsgruppe spiegelt sich auch im ökumenischen CAB. Es wächst das Bedürfnis, die beiden Afrika- Projekte in eine stabilere Organisationsform zu bringen. Junge Menschen, wie Lena Bussjäger, für einen freiwilligen Dienst in Afrika zu motivieren und zu begleiten, kann  der CAB auf Dauer nicht ohne rechtsverbindliche Strukturen verantworten. Ob dies durch eine neue Vereinsgründung oder Einbindung in bestehende Gruppierungen geschehen kann, wird derzeit intensiv diskutiert.

Wir als CAB danken  sehr herzlich für alle Anregungen, Mithilfe und Unterstützung! Es sind  oft unscheinbare Dinge und Wege des hl. Geistes, die in unserem Arbeitskreis immer wieder eine spürbare Wirkung entfaltet haben!  Als ökumenische Arbeitsgemeinschaft möchten wir auch weiterhin als „spannende“ und  „herausfordernde“ Kirche aktiv sein. Wenn „Du“  im CAB mitmachen willst, oder ein Anliegen hast – sei herzlich willkommen!

Die aktiven  Mitglieder des CAB-Arbeitskreises: Bernhard Egenhofer, Elke Michalek, Hartmut Nagel, Michael. Pfeffer,

Ute Grampp, Vera Rieger, Stefan Deininger, Günther Vasel, Hildrun Salomo-Herrmann, Susanne Lorch


Blättle- Mitteilung vom 12.07.13

Danke! Herzlichen Dank unseren HelferInnen und Helfern, die uns bei unserer Ausstellung  „Zukunft bauen“ und bei der Seeprozession unterstützt haben.  

Nächster Gesprächsabend Am Donnerstag, 18.Juli um 20.00 Uhr im ev. Pfarrhaussaal. Schwerpunkte: Reise von Lena B.  zum Ghana-Projekt. Außerdem ein  Austausch mit einem Ehepaar, das vor kurzem das Wohnheim-Projekt in Kamerun besichtigen konnte.

Unterstützung für Lena B. Wie bereits berichtet, wird Lena B. ihre (selbstfinanzierte) 6-monatige Afrika-Reise ganz in den Dienst des CAB-Projektes stellen! Sie schreibt: „Es ist mein großer Traum ungefähr sechs Monate in Afrika zu leben und zu arbeiten...Ich habe sehr großes Interesse, eines Ihrer Projekte in Afrika zu unterstützen, wenn es geht natürlich vor Ort. Ich stelle mir eine Art Praktika vor, bei dem es mir nicht darum geht etwas zu verdienen, sondern darum zu helfen...“

Wenn Sie möchten, dass Lena B. eine kleine Anerkennung für ihre Arbeit erhält, freuen wir uns über Ihre Spende unter dem Stichwort: „Ghana-Praktika Lena B.“ Weitere Informationen unter: 
www.cab-allensbach.de


Blättle- Mitteilung vom 05.07.13

„Zukunft Bauen“ - Ausstellung...am kommenden Sonntag kann die Ausstellung über zehn regional initiierte Projekte in Westafrika noch einmal besichtigt werden.  Von 11 - 12.30 Uhr und 15 - 18.00 Uhr  freuen wir uns über Ihren interessierten Besuch in der Gnadenkirche.

 Lokale Agenda 21 - Herzlichen Dank! Der Arbeitskreis „Energie,Ressourcen, Klimaschutz“ hat dem CAB 230.- Euro für das defekte Moped von  Lucilla Dayuori zur Verfügung gestellt. Erlöst wurde dieser Beitrag bei der gut besuchten Fahrradbörse am 22.6.! Besonderer Dank  auch an Michael Hamm vom Radhaus für seine Unterstützung zu diesem tollen Betrag.  


SK-Artikel vom  29.05.13 (alle Presserechte beim Südkurier-Medienhaus)

 

Zehn Projekte unterstützen Westafrika

Kann man Zukunft bauen? Wo viele Menschen kein Dach über dem Kopf haben, das dicht hält, ist Zukunft tatsächlich eine Frage von Bauen, Steinen und Erde. „Zukunft bauen“ heißt deshalb eine Allensbacher Ausstellung über Projekte in Kamerun und Burkina Faso. Neun Vorhaben, die Entwicklungshilfe an übschaubaren Punkten leisten, werden dabei vorgestellt. Alle neun sind auch deshalb interessant, weil sie am Bodensee lokal verwurzelt sind und zeigen, wieviele Menschen sich auch hier für einen anderen Kontinent einsetzen. Es sind Kirchengemeinden, Schulen und Kirchengarten aus dem Raum Konstanz, die sich  für überschaubare Pläne in den beiden westafrikanischen Ländern  engagieren. Die Ausstellung wird am 29./30. Juni sowie am 7. Juli 2013 in der evangelischen Gnadenkirche zu sehen  sein (jeweils von 11 bis 12.30 Uhr sowie 15 bis 18 Uhr). Bürgermeister Kennerknecht wird die Schau eröffnen.

Im Einzelnen sind es folgende Projekte, die der Besucher sehen und „erleben“ kann: In Bamenda (Kamerun) baut ein evangelischer Pastor ein Wohnheim für Studentinnen. Damit will er verhindern, dass sich die jungen Frauen prostituieren müssen, um leben zu können. Der Bau des Heims wird vom  ökumenischen Arbeitskreis CAB (Christliches Aktionsbündnis) unterstützt.  Ebenfalls in Kamerun ist ein Studienprojekt an der HTWG aus dem  Wintersemester 2011/2012 lokalsiert; dabei  geht es um einen Studiencampus in Yaoundé. Ein Hilfsfonds in Seitingen-Oberflacht (Kreis Tuttlingen)  hilft beim Bau von Schulen und Kindergärten (Burkina Faso), Auch die Grundschule und der Kindergarten Haus der Strolche in der Reichenauer Waldsiedlung befassen sich mit dem Leben der Menschen in diesem Land. Die Arge Afrika überlegt sich, wie man die Sonne als Energiespender  für ländliche Regionen einsetzen kann, ähnliches tut SLAK/ISC Konstanz. Und Westkam e. V. hilft beim Sanieren einer Schule in Kamerun.

 


Blättle- Mitteilung vom 30.05.13

Nächster CAB-Gesprächsabend! Gerne können Sie mal vorbeischauen: am Donnerstag, 13. Juni um 20.00 Uhr im ev. Pfarrhaus-Gemeindesaal.

Herzlich Willkommen! Frau Susanne Lorch möchte sich aktiv im CAB engagieren - vielen Dank!

Vielen Dank! Statt vieler Geburtstagsgeschenke sammelte eine Allenbacherin an ihrem runden Geburtstag 1150.-€ für den CAB und das unterstützte Bamenda - Projekt. Toll!!

Projekt-Ausstellung in der Gnadenkirche! Zehn, regional unterstützte, Projekte sind ab 23.Juni in der Gnadenkirche zu besichtigen.  Die Vernissage gegen 11.15 Uhr wird Bürgermeister Kennerknecht eröffnen. Die Ausstellung wurde von Herrn Franke initiiert - herzlichen Dank!

Moped-Kauf für Ghana! Seit Jahren tourt Frau Dajuori mit ihrem Moped durch die Dörfer um Tuna in Ghana. Sie unterstützt Frauenprojekte, wie z.B. Bienenzucht und engagiert sich in der Gesundheitsvorsorge.  Nun ist das Moped kaputt. Herr Pfeffer vom CAB hofft, dass bald ein Ersatz gefunden wird und bittet um eine kleine Spende unter dem Stichwort: „Moped“. 


Blättle- Mitteilung vom 10.05.13

Allensbacherin engagiert sich in Ghana…nur wenig Bedenkzeit benötigte Lena B. für ihre Entscheidung. Ab November wird die junge Allensbacherin für ein halbes Jahr in Ghana sein und sich im Auftrag des CAB mit dem unterstützten Teichdamm-Projekt und weiteren Bedarf der Region vertraut machen. Herzlichen Dank! 

Das Bamenda - Projekt  bedankt sich…für weitere Spenden in Höhe von  5000.- €, welche in den letzten Wochen bereits über den CAB weitergeleitet und zum Bau des Wohnheims für Studentinnen verwendet werden konnten. Den Allensbachern ganz herzlichen Dank!

Der nächste CAB-Gesprächsabend…findet am Donnerstag, 16. Mai um 20.00 Uhr im ev. Pfarrhaus-Gemeindesaal statt. Wir freuen uns, wenn Sie einfach mal vorbeischauen!

 

CAB-Arbeitskreis


Osterpfarrbrief 2013 der kath. Kirchengemeinde

CAB Allensbach - Beauftragung bis 2015 verlängert!

„Unser Anliegen, als lebendige Kirche einen gemeinsamen Weg zu finden, ist auf ein unverhofftes Echo gestoßen. Unser Arbeitskreis ist mittlerweile auf zehn Personen angewachsen.Für unsere unterstützten Projekte in Ghana und Kamerun konnten bislang  Spenden in Höhe von   17890.- Euro zur Verfügung gestellt  werden.Und  eine junge Frau aus Ghana ist für ein Jahr zu Gast hier bei uns in Allensbach.“

mit diesem Fazit entschied sich der Arbeitskreis vor kurzem eine Verlängerung  des  Mandates in den Pfarrgremien  zu beantragen. In beiden Gremien wurde der CAB für weitere zwei Jahre mit der  Fortsetzung seiner Arbeit beauftragt.  Interessierte sind herzlich eingeladen an der befreienden Kirche Gottes mitzuarbeiten und seiner Gegenwart Aufmerksamkeit zu schenken . Über Anregungen freuen wir uns. 

Die derzeit aktiven  Mitglieder des CAB-Arbeitskreises:

Bernhard Egenhofer,Elke Michalek,Hartmut Nagel,Michael. Pfeffer,Uli Fricker,Ute Grampp,Vera Rieger,Stefan Deininger,Günther Vasel,Hildrun Salomo-Herrmann

Bild: Bauern in Ghana sammeln Wehrsteine für die beschädigten Teichüberläufe.


Artikel in den ev.u.kath. Gemeindebriefen im Dez.2012 :

Christliches Aktionsbündnis
Das CAB (Christliche Aktionsbündnis) Allensbach hat derzeit zwei
Projekte. Beide sind in Afrika - in Tuna (Ghana, Westafrika) und
Bamenda (Kamerun, ebenfalls Westafrika). Beide machen, gemessen
am Entwicklungstempo in Afrika, sehr gute Fortschritte.
Ghana:
In dem kleinen Land fördert das CAB die Sanierung von Regenteichen.
Die bereits vorhandenen, aber verschlammten Becken
sollen das Wasser in der Regenzeit sammeln, um in der Trockenzeit
als Vorrat zu dienen. Das CAB ist nicht alleine auf dieser
anspruchsvollen Baustelle. Misereor könnte in Zukunft zusteigen,
wenn einige Bedingungen noch geklärt werden. Die katholische
Hilfsorganisation soll, so die Hoffnung des CAB, eine ganz andere
und größere Finanzkraft in das Projekt einbringen. Misereor hat
eine eigene Arbeitsweise: Geld fl ießt erst, sobald ein Projekt konkret
begonnen hat. Die Starthilfe wiederum leistet das CAB und
hat sie bereits geleistet.
Die ersten Teiche sind ausgebaggert, vor allem wurden einige
Dämme repariert - sie wurden unter anderem durch Krokodilbisse beschädigt!
Vor Ort in Tuna sind viele Hände mit der Rekonstruktion
beschäftigt. Deutscher Gewährsmann ist Pater Hagen, ein katholischer
Geistlicher, der lange Zeit in Ghana arbeitete
und inzwischen als Pensionär im Sauerland
lebt. Er betreut die Teiche von Deutschland aus, hält sich aber
immer wieder vor Ort auf. Dank seiner Kenntnis der Sprache ist
seine Mitarbeit unersetzlich. Er war auch schon in Allensbach und
berichtete dem CAB von seinen Erfahrungen.

Vor Ort ist das Wasser-Komitee der Schlüssel zu allem. Es wird
von Mister Oxford geleitet, hinter ihm stehen die Häuptlinge und
die Handwerker. Das Geld wird im Moment noch von deutscher
Seite kontrolliert. In Zukunft wird das Wasser-Komitee diese Kompetenz
übernehmen.
Dieses Komitee ist dem Bischof gegenüber rechenschaftspfl ichtig.
Wichtig ist dabei, dass die Leute vor Ort über die Gelder bestimmen
und nicht der Bischof. Das CAB sammelt weiter Spenden für
dieses Projekt.
Im Februar soll die Sanierung dann weitergehen, möglicherweise
wird Misereor dann mit im Boot sein. Die Menschen in Tuna bereiten
sich bereits vor: Sie tragen Steine zusammen, die für die
Arbeiten benötigt werden. Michael Pfeffer, der das Ghana-Projekt
angestoßen hat, bereitet von langer Hand eine Art Studienreise
nach Ghana vor (sie könnte 2014 stattfi nden). Dann könnte sich
der Allensbacher Kreis dort ein Bild machen.
(Uli Fricker - Nov.12)

 


Kamerun:
Bamenda ist eine Universitätsstadt. Der Campus liegt weit
außerhalb und ist nur mit dem Taxi zu erreichen. Unser
dortiger Projektpartner Reverend Teddy Kangong
war bereits in seiner Zeit als Kaplan an der Universität
in Buea entsetzt darüber, unter welchen Umständen
viele Studenten ihr Studium absolvieren.
Besonders die Frauen begeben sich in Abhängigkeit
und Prostitution, um das teure Wohnen in den überbevölkerten Städten zu fi nanzieren.
Er hat deshalb schon vor einigen Jahren ein Grundstück in Uninähe
gekauft.
Stück für Stück entsteht hier nun, je nach Spendeneingang, ein
Wohnheim für Studentinnen.
Das Ehepaar Bürgel in Böhringen kennt und schätzt den Reverend
seit 11 Jahren und unterstützt ihn nach Kräften. Das CAB hat sich
angeschlossen und bereits im letzten Jahr € 5.500 an Spenden für
das Projekt durch sie und Pfarrer Beile anlässlich eines Besuches
in Kamerun weiterleiten können.
Der Anfang ist gemacht, auch wenn in der Regenzeit der Bau ruhen
musste. Diese hört nun so langsam auf, so dass in nächster
Zeit wieder Fortschritte zu erwarten sind. Am 7. Dezember fliegt
ein Ehepaar aus Radolfzell dorthin zu Besuch. Auf deren Bericht
sind wir schon gespannt.
(Elke Michalek; Ute Grampp - Nov12)


Artikel im Blättle 26.04.2012 :

Infoabend mit Erfahrungsbericht von Stephan Deininger über den Osiepe e.V. und seine Arbeit in Westkenia im ev. Pfarrhaus-Gemeindesaal.  Beginn: 20.00 Uhr. Der CAB freut sich über Ihr Interesse!

Osiepe e.V. unterstützt in erster Linie eine selbständige einheimische Organisation in Ugunja, Westkenia. Diese fördert die Entwicklung im ländlichen Raum und befähigt die Menschen vor Ort, selbst Schritte bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu gehen. Dies geschieht vor allem durch Bildungsprojekte aber auch durch ganz konkrete Massnahmen wie z.B. einer Gesundheitsstation und einem Zentrum für frühkindliche Förderung.
Osiepe e.V. heisst in der Landessprache "Freunde". Zentrales Anliegen des Vereins ist dabei die Förderung von Partnerschaften auf Augenhöhe. Dabei möchte der Verein auch Interessierte ermutigen, ihren eignen, persönlichen Zugang zum Thema Entwicklung und Nachhaltigkeit in der "einen" Welt zu finden.

Am 26.04. um 20h laden wir Sie auf eine Reise nach Westkenia ein - lassen Sie sich von engagierten Menschen in Westkenia inspirieren.


Artikel im kath. Oster-Pfarrbrief 2012 Titel: Begegnung ist (Schöpfungs-)Auftrag Gottes!

„ Dear  brothers und sisters, it is with thanksgiving to God, that I write these words of thanks for your help an contribution to the student hostel  program in Bamenda…“ so beginnt das Schreiben von  Rev. Teddy Kangong  vom 21.01.2012 an den CAB-Allensbach. Pastor Kangong , dessen Wohnheim-Anliegen über Frau Hanne Bürgel vor Weihnachten zur CAB-Spendenaktion führte, war als Kaplan an der Universität in Buea sehr entsetzt darüber, unter welchen Umständen viele der Studentinnen  ihr Studium absolvieren. Die jungen, alleinstehenden Frauen geraten in der großen, massiv überbevölkerten Stadt durch überteuerte und  ungeschützte Wohnbedingungen schnell in die Abhängigkeit von Prostitution und sexueller Gewalt. Deshalb gründete er  2002 die Organisation „Home-Made Hope“, die sich aktuell insbesondere um geschützten Wohnraum für  junge Studentinnen in Bamenda  bemüht. Insgesamt  4500.- Euro konnte das Ehepaar Bürgel aus unserer CAB-Spendenaktion  nach Kamerun  mitnehmen.  Hannelore Bürgel schreibt nach ihrer Rückkehr  u.a.: „…nach fünfwöchigem Aufenthalt in Kamerun sind mein Mann und ich seit dem 1.Februar wieder zu Hause und müssen uns an den Temperatursturz von +30 auf -8 Grad gewöhnen…   Die mitgebrachten Spendengelder lösten eine überschwängliche Freude bei Rev.Kangong aus. Das Grundstück für das Studentinnen-Wohnheim liegt in der Nähe der Universität von Bamenda. Die Pläne und den Bauablauf habe ich erhalten. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor …“   Wir wünschen dem Wohnheim Projekt einen guten Verlauf und werden unter www.cab-allensbach.de  weiter über den aktuellen Projektstand  informieren. Herzlichen Dank für das vielfältige Interesse und Wohlwollen!

Immer wieder taucht auch bei unseren Aktionen und Gesprächsrunden die Frage auf, was die Ziele des CAB sind.

Die schönste Antwort lautet wohl: „als lebendige Kirche und  Weggemeinschaft den Willen Gottes zu ergründen, und - wie die Weisen aus dem Morgenland - unterwegs nach Bethlehem  zu sein, um dort jene unglaubliche Erfahrung mit Gott zu machen…“. Bethlehem - ein Ort der Begegnung - so unwirtlich und so lebendig  wie viele Orte unserer Welt! Und genau da wächst aus dem Hunger nach Frieden und Gerechtigkeit die befreiende Kirche Gottes, wird persönliche Begegnung zum (Schöpfungs-) Auftrag.

Wenn Sie eine solchen „Ort“, eine solche Kirche möchten laden wir Sie ein, mit uns Rat und Tat zu teilen und sind gespannt wohin die gemeinsame Reise geht. 

Derzeit ist unser  Schwerpunkt das Teichdamm-Projekt in Ghana.  Dank dem unermüdlichen Einsatz von Herrn Pfeffer, Pater Hagen,  Father Charles und Oxford Dajuri läuft aktuell ein Projektantrag bei Misereor.  Josef Robben, ein pensionierter Maurermeister  ist zur Zeit wieder in Ghana und arbeitet mit Hochdruck an der Sanierung von weiteren Dämmen. Mitten in die Sorge um die Finanzierung der  laufenden Arbeiten erhalten wir  eine Firmenspende über 4000.- Euro. Dr. Carl -Heiner Schmid  (Malerwerkstätten Heinrich Schmid) erfuhr  von Frau Pfeffer über den CAB und das Ghana- Projekt. Damit wachsen die Chancen, dass Misereor längerfristig einen Teil der Finanzierung übernimmt.  Der große Wunsch von Michael Pfeffer ist es, dass sich ein fester Ghana-Kreis bildet, der eine kontinuierliche Weiterarbeit und Kontaktpflege ermöglicht.  Auch wir vom CAB sehen vor allem durch die Begegnung  und Anteilnahme am Leben  anderer Menschen einen wichtigen Auftrag als Kirchen in Allensbach. 

CAB - Allensbach


Artikel im ev. Gemeinde-Pfarrbrief 1/2012:

Zurück aus Kamerun
Nach fünfwöchigem Aufenthalt in Kamerun sind mein Mann und ich seit dem 1. Februar wieder zu Hause in Böhringen. Nach einem Temperatursturz von plus 30° auf minus 8° und mehr bei unserer Ankunft braucht der Körper natürlich noch etwas Zeit.
Wir haben viele Besuche gemacht in verschiedenen Einrichtungen, wobei das geplante Studentenwohnheim in Bamenda vorrangig war. Die mitgebrachten Spendengelder lösten eine überschwengliche Freude bei Rev. Kangong aus. Das Grundstück liegt außerhalb von Bamenda in der Nähe der Universitätsgebäude. Konkrete Pläne sowie den Bauablauf habe ich von Rev. Kangong erhalten. So bald wie möglich werden die Planierraupen beginnen, den Boden abzutragen und zu ebnen. Und dann werde ich regelmäßig Fotos und Berichte über den Baufortschritt erhalten.

Informationen zum Projekt „Wohnheim für Studentinnen in Bamenda (Kamerun)“ sind auch zu finden unter
www.cab-allensbach.de


26.03.2011 CAB-Pressenotiz zum Gesprächsabend / Reisebericht

Kamerun - Hanne Bürgel erzählt!

Am Montag, den 26. März um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeinde-Raum wird Hanne Bürgel mit einigen Lichtbildern von ihrer Reise und ihrem Besuch bei Reverend Teddy Kangong in Bamenda berichten.  All unsere SpenderInnen, aber auch Interessierte, können sich so aus erster Hand über den aktuellen Stand der CAB-Spendenaktion 2011/12  „Wohnheim für Studentinnen in Bamenda / Kamerun“ informieren und sich von den Eindrücken des Ehepaares Bürgel erzählen lassen.

Herzlich begrüßen möchten wir an dieser Stelle Herrn Stefan Deininger, der sich dem CAB-Arbeitskreis angeschlossen hat. Herr Deininger war einige Zeit in Kenia tätig und wir freuen uns, dass er seine Erfahrungen mit uns teilen wird.

Weitere Neuigkeiten und Infos unter www.cab-allensbach.de .

wir freuen uns über Ihr Interesse!  Ihr CAB-Arbeitskreis


16.03.2012   CAB - Treffen im Ghf. "Nane" in Allensbach

Das Treffen wurde -trotz Terminprobleme- im kleinen Kreis durchgeführt


05.03.2012   CAB - Treffen im Ev.Gemeindesaal in Allensbach

Das Treffen entfällt - es fand alternativ am Samstag 03.03. im "Nane" ein Infoabend zum aktuellen Stand des Ghana-Projektes statt. Persönliche Einladungen sind erfolgt.


23.01.2012   CAB - Treffen im ev. Gemeindesaal, Höhrenbergstr. in Allensbach

Gute Vorsätze sind erst die halbe Miete! Das Engagement und die Ausarbeitung der geplanten Ghana-Reise war super! Nun zeigt sich, dass der CAB aus einer bunt zusammengewürfelten Gesellschaft besteht. Das reicht nicht für die Herausforderungen des Ghana-Projektes. Das mag wohl auch unser Herrgott so empfunden haben - meldeten sich doch gleich mehrere Personen, die sich für das Ghana-Projekt und die Reise interessieren...so könnte es bis 2013 vielleicht doch noch mit einem "Ghana-Arbeitskreis" und der Reise nach Ghana klappen...


09.01.2012   CAB - Treffen im Ghf. Nane in Allensbach

In geselliger Runde ging es weniger um wichtige Inhalte als mehr um Kameradschaftspflege. Allerdings zeigten sich Anwesende auch besorgt um den CAB. "Wir sollten den kontemplativen Ansatz wieder stärker pflegen", so eine Meinung. "Uns gegenseitig abholen und miteinander die Mitte finden" - ein guter Vorsatz für die Aufgaben jetzt im neuen Jahr... 


 27.11.2011 - CAB am Adventsnachmittag der ev. Kirchengemeinde

In der Zeit von 14.30 - 17.00 Uhr wird sich das Christliche Aktionsbündnis in Allensbach am Adventsnachmittag in der Gnadenkirche beteiligen. Das mittlerweile ein Jahr junge Bündnis informiert dabei über seine beiden Projekte in Afrika. An einem Stand gibt es Infomaterial zu Kamerun und Ghana. Die kleine Aktionsplattform, die von Christen beider Kirchen getragen wird, freut sich auf gute Gespräche in der Gnadenkirche. Der Advent ist dazu die rechte Zeit. (U. Fricker)


04.12.2011 - CAB am Patrozinium der kath. Kirchengemeinde

in der Zeit von 12.30 - 17.00 Uhr.Das mittlerweile ein Jahr junge Bündnis informiert dabei über seine beiden Projekte in Afrika. Frau Hanne Bürgel und Herr Michael Pfeffer werden in entsprechenden Lichtbild-Kurzvorträgen einen Eindruck über die Situation vor Ort geben. An einem Stand gibt es zudem Infomaterial zu Kamerun und Ghana. Die kleine Aktionsplattfor, die von Christen beider Kirchen getragen wird, freut sich auf gute Gespräche im Pfarrheim.


25.11.2011 Amtsblatt Allensbach

CAB am Adventsnachmittag der ev. Kirchengemeinde am 27.11.11 von 14.30 - 17.00 Uhr

„Das Christliche Aktionsbündnis in Allensbach (CAB) wird sich am Adventsnachmittag in der Gnadenkirche beteiligen. Das mittlerweile ein Jahr junge Bündnis informiert dabei über seine beiden Projekte in Afrika. An einem Stand gibt es Infomaterial zu Kamerun und Ghana. Die kleine Aktionsplattfor, die von Christen beider Kirchen getragen wird, freut sich auf gute Gespräche in der Gnadenkirche. Der Advent ist dazu die rechte Zeit. (U. Fricker)


 21.11.2011 CAB-Treffen: Gesprächsabend zur Spendenaktion 2011/12 

Herzliche Einladung!

Am Montag, den 21. November um 19.30 Uhr wird der CAB-Arbeitskreis im evangelischen Gemeinde-Saal seine Spendenaktion 2011/12  „Wohnheim für Studentinnen in Bamenda / Kamerun vorstellen.  Hanne Bürgel wird mit einigen Lichtbildern von ihren Kamerunreisen berichten und so einen Eindruck von dem Land und seine Menschen ermöglichen.

Michael Pfeffer wird außerdem die an Pfingsten 2012 geplante Ghanareise vorstellen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse! 


10.11.2011 Bericht für den Pfarrbrief der katholischen Seelsorgeeinheit Allensbach

„Lernen und Verstehen“ - Rückblicke und Ausblicke

„ Es ist unglaublich, dass uns so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Vielleicht hat es dem lieben Gott gefallen, dass wir uns in Allensbach als ökumenisches Bündnis gemeinsam auf den Weg machen.“ so die Reaktion von  Bernhard Egenhofer, als für die Aktion „Teiche für Ghana“ über 5000.-  Euro gespendet wurden.  Zwischenzeitlich sind drei der 28 Teiche restauriert worden und wieder voll funktionstüchtig.  Wie geht es mit der Aktion weiter? „Wir hoffen, dass die um Pfingsten 2012 geplante Reise nach Ghana genügend Interessenten findet und sich daraus ein fester, kundiger Ghana-Kreis bildet“, so der Wunsch von Michael Pfeffer, für den eine kontinuierliche Weiterarbeit und persönliche Kontaktpflege das eigentliche Maß für ein erfolgreiches Spendenprojekt darstellt. „Wir müssen miteinander  im gegenseitigen Lernen und Verstehen die Zukunft gestalten.“    

Auch die aktuelle CAB-Spendenaktion 2011/12  wird diesen Ansatz verfolgen. Frau Hanne Bürgel´s persönliches Band nach Kamerun besteht bereits seit vielen Jahren.  Zusammen mit dem evangelischen Kirchenbezirk Konstanz unterstützt sie einen Partnerbezirk in Kamerun. Am 27. Dezember wird Hanne Bürgel und Pfarrer Markus Beile mit einer Gruppe nach Kamerun zu Rev. Pastor Teddy Kangong aufbrechen, dessen Anliegen der CAB unterstützen möchte. Pastor Kangong war als Kaplan an der Universität in Buea sehr entsetzt darüber, unter welchen Umständen viele der Studentinnen  ihr Studium absolvieren. Die jungen, alleinstehenden Frauen geraten in der großen, massiv überbevölkerten Stadt durch überteuerte und  ungeschützte Wohnbedingungen schnell in die Abhängigkeit von Prostitution und sexueller Gewalt. Deshalb gründete er  2002 die Organisation „Home-Made Hope“, die sich insbesondere um geschützten Wohnraum für  junge Studentinnen in Kamerun bemüht. Rev. Pastor Teddy Kangong schreibt an Hanne Bürgel: „Dein Bruder kann nicht gut schlafen, wenn er an das denkt, was er in Buea erlebt hat und dass sich die Dinge bei den jungen Leuten, die die Leiter von morgen sein werden, (in Bamenda) wiederholen…“  Auch wir vom CAB sehen vor allem durch die Stärkung der Frauen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Afrikas und bedanken uns schon jetzt für Ihre Anteilnahme und Ihre ´Mithilfe!

Ihr CAB - Allensbach - B.Egenhofer; V.Rieger;U.Fricker;U.Grampp;H.Nagel;E.Michalek;M.Pfeffer


28.10.2011 Bericht für den Pfarrbrief der evangelischen Kirchengemeinde, Allensbach

Heute Ghana, morgen Kamerun – Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Das Ghana-Projekt konnten wir vom CAB (Christliches Aktionsbündnis, ökumenisch) im Sommer zunächst erfolgreich abschließen. Mehrere Teiche in dem westafrikanischen Land sind inzwischen restauriert – also ausgebaggert und damit wieder voll funktionstüchtig. Inwieweit sich das CAB weiter engagiert, um die Gemeinden vor Ort beim  Beantragen weiterer Hilfsgelder zu unterstützen, ist noch offen. Eventuell kommt eine Reise nach Ghana an Pfingsten 2012 zustande. Dann könnten die  nötigen Kontakte geknüpft werden.

Zunächst ist nun aber die Unterstützung eines Projekts von evangelischen Christen geplant. Und das kam so: Der evangelische Kirchenbezirk Konstanz unterstützt schon seit vielen Jahren einen Partnerbezirk aus Kamerun. Im Januar findet eine Reise dorthin statt, an der auch Pfarrer Markus Beile teilnimmt. Wir haben uns an Frau Bürgel, die sich seit Jahren in Kamerun engagiert, gewandt und Information über Projekte eingeholt. Sie berichtet, dass es momentan schwierig ist,  glaubwürdige, korrekte und vor allem uneigennützige Partner zu finden. Sie hat uns einen langjährigen Freund, Pfarrer Teddy Kangong, als aufrichtigen Mann empfohlen. Er war bereits Kaplan an der Universität in Buea. Dort hat er erlebt, wie viele Studentinnen sich prostituieren mussten, um das Geld für Miete und Studium zu erhalten.       2002 gründete er die staatlich geförderte Organisation „Home-Made Hope“, unter deren Schirm jetzt in der Stadt Bamenda, an der kürzlich eine Universität eröffnet wurde, günstige Studentenwohnungen gebaut werden. So soll verhindert werden, dass sich Studentinnen prostituieren müssen und traumatisiert werden. In Kamerun herrscht laut einer Studie der Schweizerischen Flüchtlingshilfe ein Klima der Armut und Korruption vor. Die großen Städte sind massiv überbevölkert, der Zugang zu Wohnraum ist erschwert, die Mieten sind extrem hoch. Besonders Frauen sind von der Armut betroffen, was viele Frauen und Mädchen (angeblich um die 40 Prozent) in die Prostitution treibt. Generell haben alleinstehende Frauen Probleme, eine Wohnung zu finden. Teddy Kangong schreibt an Frau Bürgel: „Dein Bruder kann nicht gut schlafen, wenn er an das denkt, was er in Buea erlebt hat und dass sich die

Dinge bei den jungen Leuten, die die Leiter von morgen sein werden, (in Bamenda) wiederholen.“Geplant sind Etagenbauten mit mehreren Wohnungen, bestehend aus einem kleine Zimmer, einer Küche und Toilette. Die Baukosten für eine Wohnung belaufen sich auf ca. 950  Euro. Die Miete wird sehr niedrig sein, ein Gewinn soll damit nicht erzielt werden. Das CAB in Allensbach hat sich zum Ziel gesetzt, drei solcher Appartments zu finanzieren, das heißt eine Spendensumme von etwa  3000 Euro zu erzielen. Die große Resonanz beim Ghana-Projekt hat uns dazu ermutigt. Nun schauen wir voran und hoffen, dass wir in einem anderen Land Afrikas helfen können. (Ute Grampp)


05.10.2011 Bericht zum Vortragsabend von Edgar Voigt

"St. Peter´s Child Care" nennt sich das Projekt mit Waisenkindern
 in Johannisburg / Südafrika. Seit etwa 1996 bemühen sich einige
Kirchengemeinden engagiert um eine christliche Antwort auf die vielen
Waisenkinder, die ihre Eltern durch HIV verloren haben.
Edgar Voigt - bis dahin im Management tätig, findet hier seine neue
Aufgabe und die ersten drei Familien mit jeweils 4 Waisenkindern
werden gegründet.
Im Gegensatz zu unseren SOS- Kinderdörfern sind es hier
hauptsächlich Frauen ab 45, die sich dieser Aufgabe
- ohne gesonderte Bezahlung - widmen.
Dazu muss man wissen, dass viele Frauen keine
guten Erfahrungen mit ihren Ehe-Beziehungen haben und
sehr oft der Mann keine familiären Pflichten wahrnimmt.
Überdies kommt es in "Patchwork-Familien" häufig zu Mißbrauch
und häuslicher Gewalt...
Manche Frauen können somit über das Projekt
"St.Peter´s Child Care" einen eigenen Weg finden und werden
von Sozialarbeiterinnen und Menschen, wie Edgar Voigt begleitet.
Die Waisenkinder werden durch staatliche Behörden
in das Projekt vermittelt und auch von diesen überwacht.
Das Projekt stellt die häusliche Infrastruktur zur Verfügung und
bietet den Familien Anschluß in den örtlichen Kirchengemeinden.
Seit Beginn des Projektes gab es etwa 5 vorzeitige Abbrüche
- etwa weil die Jugendlichen einfach weglaufen... Aber der überwiegende
Teil der Kinder und Jugendlichen fühlt sich durch das Projekt beheimatet.
 



Wer mehr über das Projekt wissen möchte, wendet sich an
den Freundeskreis St.Peter´s Child Care e.V.
unter : www.homes4kids.de

Welche Eindrücke hinterlässt Edgar Voigt hier in Allensbach?
Ein Mensch, der in der späten Mitte seines Lebens quasi
eine "neue Karriere" startet und sich authentisch
der Frage nach dem Lebenssinn stellt. Ein Mensch,
der dem Gebet und den Menschen vertraut.
Ein Mensch, der pfingstliche Aufbruchstimmung
in sich wirken lässt und den Aufbruch wirklich wagt....
(H.Nagel)


Pressenotiz vom 23.09.2011(alle Presserechte beim Südkurier-Medienhaus)

Besuch von Edgar Voigt aus Südafrika - ein Christ aus Afrika berichtet

Am 5.Oktober hat Allensbach seltenen Besuch: Ein Christ aus Südafrika wird über seine Arbeit mit Aids-Waisen berichten. 
Edgar Voigt, dessen  Vorfahren Deutsche sind, leitet ein Projekt, bei dem elternlose Kinder  in neuen Familien untergebracht und versorgt werden. 
Voigt gehört zur  lutheranischen Gemeinde St. Peter by the Lake in Johannnesburg, einer  der gefährlichsten Städte des Kontinents. 
Er wird - in deutscher Sprache  - über seine Arbeit referieren und auch über das Christsein in  Südafrika. 
Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum  Austausch. 
Der Abend am Mittwoch, 5. Oktober, beginnt um 19.30. 
Er  findet in der evang. Gnadenkirche statt. Es soll ein ökumenischer Abend werden. 
Die Evangelische Kirchengemeinde  und die katholische Gemeinde St. Nikolaus
laden dazu ein sowie das CAB  Allensbach, das sich seit seiner Gründung mit Afrika befasst.
 
Bild: Uli Fricker traf Edgar Voigt (Bild) bei seiner Südafrika-Reise

Pressenotiz vom 23.07.2011 im Südkurier Konstanz

(alle Presserechte beim Südkurier-Medienhaus)

So arbeitet ein Missionar (v. Uli Fricker)

25 Jahre lang war Pater Bernhard Hagen in Ghana. Dort hat er getauft, gebaut und half Brunnen bohren. Ein bewegtes Leben

 

So arbeitet ein Missionar
Zurück aus Afrika: Pater Bernhard Hagen vom Orden der Weißen Väter.
Bild: uli

Er erzählt ohne Punkt und Komma, ohne Manuskript, ohne zögerndes Nachdenken. Bernhard Hagen war für ein Vierteljahrhundert in Ghana. Dorthin hatte ihn der Orden der Weißen Väter, dem er angehört, entsandt. Er sollte in einem Gebiet von der Größe zweier deutscher Landkreise missionieren. Das ist viel Arbeit, die er aber gerne getan hat, wie er im Gespräch mit dieser Zeitung berichtet.

Wenn er aus dem Nähkästchen plaudert, taucht der Zuhörer in eine fremde Welt ein. Als er Afrika 1970 erstmals betrat und in den Bezirk Tuna kam, waren die Zustände primitiv. So begann seine Mission nicht mit Gesangbüchern und Bibelstunde, sondern mit praktischer Arbeit. „Ich war der erste ärztliche Helfer dort“, sagt er. Medizinische Versorgung war dort kaum vorhanden und das nächste Krankenhaus weit weg. So gründete er eine Krankenstation und eignete sich medizinische Kenntnisse an, so weit es ging. „80 Prozent der Kranken konnten wir bei uns behandeln, zehn Prozent kamen ins Krankenhaus und die verbleibenden zehn Prozent gingen zum lieben Gott.“ So pragmatisch fasst er seine Arbeit zusammen. Noch ein Feld ackerte er um: In den 25 Jahren bohrte er 430 Brunnen, wie er stolz berichtet. Die Lage, die er vorfand, zwang ihn fast dazu. Die Menschen in seinem Bezirk mussten sich bisher mit Oberflächenwasser begnügen, das immer ein wenig trüb war. Sobald man es aus der Tiefe förderte, war es sauber. Also befasste er sich mit Bohrungen und verhalf den Dörfern nacheinander zu diesem elementaren Lebensmittel. Später ließ er große Becken graben, in denen das Regenwasser gesammelt wurde. Damit wurde erst einmal ein Vorrat für die Trockenzeit angelegt.

Und die eigentliche Mission? Bernhard Hagen ging die Sache vorsichtig an. Er war zuerst Sozialarbeiter, Wassermann, Schulenbauer. Dann erst kam er mit den Einheimischen ins Glaubensgespräch, nachdem er deren Sprache mühsam erlernt hatte. Heute sind die meisten getauft. Die imposante Kirche, die auch in seiner Zeit entstanden ist, füllt sich jeden Sonntag. Der Übertritt zum christlichen Glauben war freiwillig, unterstreicht Hagen. Die Einheimischen sahen das Ganze praktisch an. „Sie sagten zu mir: Dein Gott ist der stärkere Gott, deshalb kommen wir zu dir.“

Vor 15 Jahren kehrte er in seine Heimat ins Emsland (Niedersachsen) zurück. „Am Ende war ich ausgebrannt“, bekennt der katholische Priester. Mehrere Malaria-Attacken und falsche Medikamentation hatten die Rückkehr in die Heimat erzwungen. Als Pensionär lebt er wieder im Mutterhaus der Weißen Väter und hilft in der Seelsorge aus. „Ich bin ein alter Mann, jetzt müssen andere ran“, sagt er schmunzelnd. Sein Orden hat keinen Nachfolger geschickt. Dafür übernehmen Einheimische die Arbeit in Tuna. „Alles ist so aufgebaut, dass es nach mir weitergeht“.


Pressenotiz vom 16.06.2011

Pater Hagen kommt - „Afrika - hautnah“!

  „ Pater Bernhard Hagen von der Ordensgemeinschaft der Weißen Väter wird vom Samstag, 25.06.2011 bis Montag 27.06. in Allensbach zu Gast sein. Am Samstag um 18.30  in der Nikolauskirche und am Sonntag um 10.00 Uhr in der Gnadenkirche darf man auf seine „Afrika“-Predigten gespannt sein. Noch mehr in die Tiefe dürfte es aber am Montag, den 27.06. gehen, wenn er um 20.00 Uhr im katholischen Pfarrheim spricht. Hintergrund seines Besuches in Allensbach ist das Projekt „Teiche für Ghana“ das die Allensbacher über die Spendenaktion des CAB finanziert haben. Allen Spendern und Interessierten wird Pater  Hagen über den bisherigen Projektverlauf berichten.

„Wir möchten an diesem Montagabend aber auch  ein „hautnahes“ Angebot machen und mit einer bunt gemischten Reisegruppe im nächsten Jahr  zu den Projekten nach Ghana reisen!“ Elke Michalek und Ute Grampp vom CAB zielen dabei auch auf interessierte, junge Erwachsene aus unseren Gemeinden und betonen: „ die persönlichen Erfahrungen im hautnahen Kontakt mit den Menschen dort prägen sich ein. Afrika ist eine spannende und überlebenswichtige Herausforderung an die kommenden Generationen!“ Michael Pfeffer ergänzt: „Wir sind sehr gespannt auf Pater Hagen, der -trotz seiner ereignisreichen 75 Jahre-  eine wahrhaft jugendliche Frische verströmt! Ich  glaube da haben sich Afrika und Europa im Herzen eines  Menschen positiv vereinigt! “ 


Rundschreiben vom 10.06.2011

Sehr geehrte(r) Leserinnen und Leser,                                                                         

Das Christliche Aktionsbündnis Allensbach (CAB-Allensbach) hat in der Zeit von Dezember 2010 bis März 2011 Spenden für ein Teichprojekt in Ghana gesammelt. Mit dem bereits erreichten Spendenziel von € 5000,- werden Teiche in Ghana repariert. Für die Reparatur der Teiche war Pater Bernhard Hagen von der katholischen Ordensgemeinschaft der Weißen Väter betraut, der diese Teiche vor mehr als 25 Jahren gebaut hatte und die erforderliche Reparatur nun persönlich überwacht.

Pater Hagen kommt nun wie angekündigt nach Allensbach - auch um sich persönlich bei den Spendern zu bedanken. Er wird mit uns Gottesdienst feiern und über die Sanierung der Teiche sowie über die Verwendung der Spenden berichten:

Samstag, 25. Juni 2011, 18.30 Uhr Gottesdienst mit Pater Hagen in der katholischen Kirche St. Nikolaus.
Sonntag, 26. Juni 2011, 10.00 Uhr Predigt durch Pater Hagen in der evangelischen Gnadenkirche.
Montag, 27.Juni 2011, 20.00 Uhr berichtet Pater Hagen im kath. Pfarrsaal in Allensbach über die Teichreparatur und die Verwendung der Spendengelder.

Spender und Interessierte sind herzlich eingeladen, Pater Bernhard Hagen persönlich an diesen Terminen kennen zu lernen. Er hat 25 Jahre in Ghana gewirkt und war in seiner Eigenschaft als Zimmermann, Maurer und Theologe für insgesamt 40.000 Menschen nicht nur als Seelsorger, sonder auch als Baumeister, Lehrer, Gesundheitsmanger und Landwirt unterwegs. Wir dürfen Ihnen versprechen, dass die Begegnung mit Pater Hagen und seinen Erzählungen aus einer anderen Welt eine persönliche Bereicherung für alle Zuhörer sein wird.

Wir werden an diesem Montag, 27. Juni ab 20 Uhr auch die für Juni 2012 geplante Ghana-Reise im Detail vorstellen. Gerne dürfen Sie auch Bekannte und Freunde ansprechen, an diesen Tagen diesen Teil Afrikas kennen zu lernen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Mit freundlichen Grüßen
Michael Pfeffer
,Uli Fricker, Elke Michalek, Ute Grampp, Vera Rieger, Hartmut Nagel, Bernhard Egenhofer

Pressenotiz vom 26.05.2011

Pater Hagen kommt - Afrika bleibt Thema!

 „ Pater Bernhard Hagen wird Ende Juni mehrere Tage in Allensbach zu Gast sein. Wir können somit auch über die Ernährungsproblematik in Ghana und in Afrika sprechen.“ Michael Pfeffer freut sich, denn: „ Die lange Erfahrung der Kirchen in Afrika bilden wertvolle Brückenpfeiler mit denen unsere Kinder neue Wege in eine lebenswerte Zukunft finden und gemeinsam gestalten können.“  Der Arbeitskreis entschied sich deshalb auch  dafür, die evangelische Kirchengemeinde bei einer Projekt-Aktion mit der Partnergemeinde in Kamerun zu unterstützen. Geplant  ist der Bau eines Wasserspeichers für ein Gesundheitszentrum in Nkambe. Vera Rieger und Frau Bürgle werden die Projekt-Details beim nächsten Informationsabend erläutern. Spendenkonten, Termine und weitere Info unter www.cab-allensbach.de    

Herzlichen Dank an Rochus Schulter für seine gedankliche Unterstützung und  Ihnen für Ihre „Allensbacher Hoffnungszeichen“!

Ihr CAB-Arbeitskreis


Pressenotiz im kath. Pfarrgemeindebrief zu Ostern 2011   (Verfasser: Uli Fricker)

Was geht uns Afrika an?

Wasser ist Leben. Der Satz geht einem schnell über die Lippen, wenn wie bei uns Wasser in Trinkqualität aus jedem beliebigen Hahnen fließt. Das ist Standard, der mit großer Selbstverständlichkeit abgerufen und genutzt wird - sogar für die Autowäsche ist das kostbare Nass gerade gut genug. Anders Afrika: Wasser ist ein wertvolles Gut, das fast auf dem gesamten Kontinent als

Mangelware gilt. Mit einer neuen Initiative wollen auch die beiden Kirchen in Allensbach helfen, die Lage zu verbessern. Das Christliche Aktionsbündnis Allensbach (CAB) wurde kurz vor Weihnachten gegründet, um ein Projekt in Ghana zu  unterstützen. 5000 Euro sollten gesammelt werden, um Bewässerungsteiche im Nordwesten des Landes zu sanieren.

Doch einmal der Reihe nach. Es gibt nämlich eine Verbindung zwischen Allensbach und den Dörfern in Ghana. Sie heißt Michael Pfeffer, den viele auch als einen der Organisten an St. Nikolaus kennen. Vor 25 Jahren war er als  junger Ingenieur am Bau der Sammelbecken beteiligt. Sie waren mit ausländischer Hilfe gebaut worden, um das Regenwasser zu speichern und für trockene Zeiten vorzuhalten. Michael Pfeffer war erschreckt, als er vor Kurzem nach den Teichen schaute: Sie waren verschlammt, zugewachsen und fast leer. Mit einigen Allensbachern hob er Ende 2010 das Ghana-Projekt aus der Taufe - das CAB.

Was geschieht mit dem Geld? Die Allensbacher Gruppe hat einen Gewährsmann, der die Sanierung der Teiche vor Ort vorantreibt. Es ist Pater Bernhard Hagen, der dem katholischen Orden der Weißen Väter angehört, die in Afrika sehr aktiv sind.  Der Pater fuhr Ende März bereits nach Ghana ab, um die Reparatur der Becken in Angriff zu nehmen. Wenn Sie diesen Text lesen, hat die Wiederherstellung vor Wochen bereits begonnen: Der Zement wird schon eingekauft sein, Taktor und Raupe stehen bereits, dazu der Treibstoff. Die dafür erforderlichen 5000 Euro sind aber noch nicht eingesammelt. Die Spendenaktion für Ghana geht deshalb weiter.

Die Aktion ist mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Das Reservoir dient etwa 42.000 Menschen zur Grundlage für ihren Ackerbau. Die Sanierung von drei Teichen hat überdies den Charakter eines Startschusses: Sobald die Becken aus privaten Mitteln betriebsfähig gemacht werden können, können Anträge für die Reparatur der übrigen 25 Teiche gestellt werden (bei Misereor und GTZ). Allensbacher Spender sind damit an einem Referenzprojekt beteiligt - jeder Euro löst Zuschüsse in vielfacher Höhe aus, wenn der Anschub Erfolg hat.

CAB versteht sich ausdrücklich als ökumenische Angelegenheit. Christen beider Konfessionen wollen zeigen, dass praktizerte Nächstenliebe keine Trennwände kennt. Dabei zeigt sich: Bei Aufgaben dieser Dimension überwiegen die Gemeinsamkeiten. Das ist die andere Botschaft, die in den vergangenen Wochen erfahrbar wurde. 

Bildtext: In Ghana ist sauberes Wasser etwas Wertvolles - und ein Schulhaus eine Seltenheit. Das Bild zeigt eine improvisierte Schulstunde unter einem Baum im Nordwesten des westafrikanischen Landes. 


Pressenotiz vom 05.05.2011

CAB-Gespräch: Nahrungsmittelpreise steigen…
Der weltweite Anstieg der Nahrungsmittelpreise bedroht die Existenz vieler Menschen und die mühsam gewonnene, politische Stabilität mancher Länder. Zu diesem Thema, aber auch zur weiteren Planung von Aktivitäten trifft sich der CAB-Arbeitskreis am Mittwoch, dem 11.Mai um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum . Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Infos , sowie die ersten Bilder der, mit Allensbacher Spenden finanzierten, Teichdammsanierung in Ghana finden Sie unter: www.cab-allensbach.de
Ihr CAB-Arbeitskreis

 


Pressenotiz vom 11.04.2011

Christlliches Aktionsbündnis

Spendenaktion „Teiche für Ghana“ beendet!

 „ Es ist unglaublich, dass uns so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Vielleicht hat es dem lieben Gott gefallen, dass wir uns hier gemeinsam als seine Kirche(n) unserer christlichen Verantwortung stellen wollen.“ so die spontane Reaktion von  Bernhard Egenhofer auf den überraschenden  Spendeneingang  von über 5000.-  Euro. Als weitere gute Nachricht konnte Michael Pfeffer in Erfahrung bringen, dass der erste Teich bereits erfolgreich repariert ist, und Hartmut Nagel fügt an: „Europas-  und Afrikas Kinder haben nur gemeinsam eine Zukunft. Und  jede Spende für solche Projekte bereitet diesen Weg zueinander. Über das  langjährige, beharrliche Engagement unserer Kirchen überall  in Afrika bin ich deshalb sehr froh. “

Herzlichen Dank für Ihre Spende - für Ihre „ Allensbacher Hoffnungszeichen“!

Bernhard Egenhofer, Elke Michalek, Hartmut  Nagel, Michael Pfeffer,  Uli Fricker, Ute Grampp, Vera Rieger  -  Ihr CAB-Arbeitskreis  


Pressenotiz vom 01.04.2011

Ortstermin „Kirche“

In den Gottesdiensten der beiden Kirchengemeinden möchte sich der Arbeitskreis für die großherzige Unterstützung des derzeitigen „Ghana-Teichbau-Projektes“ bedanken. Es wurden bereits 3900.- Euro Spenden an Pater Hagen weitergeleitet. Die Gottesdienste sind am 02. 04. um 18.30 Uhr; am 03. April um 10.30 Uhr in St.Nikolaus und am 10.April um 10.00 Uhr in der Gnadenkirche.

Wir freuen uns, wenn Sie uns nach dem Gottesdienst im Gespräch Ihre Fragen stellen   


Pressenotiz vom 04. März 2011 (zur Fasnet-Zeit):

"Wir brauchen eine handvoll Narren!

Seht, wie weit uns die Vernünftigen gebracht haben" (George Bernhard Shaw).

Echte Narren möchten die Welt ein wenig verzaubern! Wider alle Vernunft ein „Apfelbäumchen“ pflanzen und dem  Alltag etwas Einzigartiges schenken...

Das wünscht das Aktionsbündnis sowohl im Hinblick auf die närrischen Tage, als auch auf das geplante Teichsanierungsprojekt in Ghana (Afrika).  

Noch rechtzeitig vor der Regenzeit im Mai soll die Reparatur von mindestens 3 der  28 Teiche in Ghana (Afrika) ermöglicht werden.

Projektleiter Pater Hagen wird spätestens am 22. März  in Ghana mit der Sanierung beginnen und ist  - trotz ungewisser Finanzierung - bereits dabei  Maschinen und Werkmaterial  zu organisieren.  

Ein echter  „Narr“ wie Pater Hagen braucht unsere Unterstützung!

 Ganz herzlich-närrischen Dank an Alle die mit ihrer Spende die Realisierung des Teichsanierungs-Projektes ermöglichen. Mit jeder weiteren Spende wächst die Zuversicht, die derzeit fehlenden  3800.- Euro für Pater Hagen noch vor seiner Abreise im März  zusammenzubringen. Alle Spenden werden zu 100 Prozent an das Projekt weitergeleitet!

Euer CAB-Arbeitskreis

Bernhard Egenhofer, Elke Michalek, Hartmut  Nagel, Michael Pfeffer,  Uli Fricker, Ute Grampp


Pressenotiz vom 18.02.2011 zur Gesprächsrunde mit BM Kennerknecht am 08.02.11

BM Kennerknecht wünscht dem Aktionsbündnis viel Erfolg!

 „Wasser ist Leben! - sauberes Wasser wird das  zentrale Thema der Zukunft sein!“ mit diesem Kommentar äußerte Bürgermeister Kennerknecht beim Informationsabend sein besonderes Wohlwollen für das neue, kirchliche Aktionsbündnis und fügt an:  „Welch kostbare Perle uns  mit dem  „See“ anvertraut ist, können wir vermutlich gar nicht abschätzen!  Ihre Arbeit als christliches Aktionsbündnis sensibilisiert uns, dass bereits über 880 Millionen Menschen ohne sauberes Wasser leben müssen.  Sie  (als Arbeitskreis) greifen damit die Bemühung der UNO auf, die erst im Juli letzten Jahres den  Zugang zu sauberem Wasser zum offiziellen Menschenrecht erklärt hat. Wie Sie wissen, treten  wir mit unserer sehr engagierten, lokalen Agendagruppe für einen nachhaltigen Klimaschutz ein  (Anm. d. Red.:  ein 1. Platz für Energie-Effizienz im landesweiten Wettbewerb ging am  26.09.2010  an  die Gemeinde Allensbach). Mit allen Mitteln müssen wir uns stärker sensibilisieren und den zunehmenden Ausverkauf oder die Zerstörung unserer natürlichen Resourcen verhindern.“

Die Gesprächsrunde war sich einig, dass die gedankliche Verbindung zwischen unserem  „Gnadensee“ und den Teichen in Ghana nicht nur für unseren Bürgermeister einen hohen Stellenwert hat. „Erst wenn man die Wassernot erlebt, spürt man den Wert einer sauberen Wasserquelle“, so das Resümee von Michael Pfeffer der im Namen der Anwesenden unserem Bürgermeister ganz herzlich für diesen Gedankenaustausch dankte.  


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Unsere Spendenkonten:

(bitte entsprechenden Verwendungszweck angeben)

Kath. Kirchengemeinde Wollmatingen - Allensbach

IBAN:  DE31  6929  1000  0212  7392  19

BIC:  GENO  DE61  RAD

Volksbank e.G. Konstanz  

oder 

Ev. Kirchengemeinde Allensbach: 

IBAN:  DE05  6905  1410   1007  0523  17 

BIC: SOLA  DES1  REN

Bezirkssparkasse Reichenau

(Gerne stellen wir Ihnen bei Spenden ab 50.-€ eine Spendenbescheinigung aus - dazu bitte Anschrift auf dem Überweisungsformular angeben. Bis 100.-€ akzeptiert das Finanzamt immer auch Ihren Kontoauszug als Spendennachweis - Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Mithilfe!)