CAB-Veröffentlichungen / Berichte
 
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Der CAB freut sich über Ihr Interesse an seiner Arbeit. Lernen Sie uns kennen und machen Sie doch einfach mit!


(Spendenkonten: finden Sie am Ende dieser Seite)

 

Artikel/Interview im evang. Gemeindebrief zu Weihnachten 2017

Gemeindeerkundung der Konfirmanden: Interview zum Partnerschaftsprojekt Kamerun

xxx im Gespräch mit xxx und xxx

Im Zuge des Konfirmandenunterrichtes haben wir Konfirmanden die Aufgabe bekommen, mehrere in der Kirche engagierte Personen zu interviewen. Ich bin xxx und hatte ein sehr interessantes Gespräch mit xxx und xxx vom CAB (Christliches Aktionsbündnis) Allensbach. Das CAB hat zwei große Projekte in Afrika.

xxx:

Frau xxx, Sie unterstützen aktiv die Arbeit des CAB. Wie kam es dazu? Was fasziniert sie an dieser Arbeit?

XXX:

Ich war aktiv in der Kirchengemeinde tätig und wollte in meiner Arbeit auch „über den Tellerrand“ hinaus schauen. Es fing damit an, dass wir die Arbeit einer Gruppe von Frauen beim Seetorfest, Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck zu verkaufen, übernahmen. Das erste große Projekt war, die Sanierung von Teichen in Ghana finanziell zu unterstützen. Später kam ein weiteres großes Projekt: Der Bau eines Wohnheimes für Studentinnen in Bamenda, Kamerun. Faszinierend fanden beide die Tatsache, Menschen helfen zu können.

XXX:

Das CAB finanziert das Bauprojekt „Wohnräume für Studentinnen in Bamenda“ in Kamerun mit. Warum ist der Bau eines Wohnheimes für weibliche Studierende so wichtig?

XXX:

Die meisten Mädchen haben nicht die Möglichkeit zu studieren, sondern müssen zu Hause helfen. Einige junge Frauen, die studieren dürfen sind noch sehr jung zu Beginn ihres Studiums (16 Jahre alt). Die Familien können es sich oft finanziell nicht leisten ihre Töchter zu unterstützen. Aus diesem Grund prostituieren sich viele junge Frauen (ca. 40%), um ihr Studium finanzieren zu können. Mit dem Wohnheim soll jungen Frauen die Möglichkeit gegeben werden, in sicherer Umgebung studieren zu können. So liegt das Wohnheim ganz in der Nähe der Universität. Die Miete wird so gering sein, dass die jungen Frauen es sich leisten können dort zu wohnen.

XXX:

Mittlerweile gibt es von dem Wohnheim das Erdgeschoss, in dem sich 5 Wohnräume, die Küche und die Waschküche befi nden. Im 1.OG gibt es weitere 10 Wohnräume, die jeweils von 2-3 Studentinnen bewohnt werden sollen und einen Aufenthaltsraum. Fließend Wasser und Strom sind schon vorhanden. Allerdings ist das Gebäude noch nicht fertig und ist auf Spenden angewiesen, damit es fertig gestellt werden kann. Jeder Cent zählt.

XXX:

Die Sicherheitslage in Kamerun gilt als sehr instabil. Das Auswärtige Amt rät davon ab in entlegene Gebiete Kameruns zu reisen. Waren sie schon einmal in Kamerun?

XXX:

Ich bin schon mehrere Male in Kamerun gewesen und bin fasziniert von dem Land. Aber die Sicherheitslage im Norden Kameruns ist in der Tat sehr instabil, da dort die islamistische terroristische Gruppierung „Boko Haram“ sehr aktiv ist. Diese Gruppierung setzt sich für die Einführung der Scharia und das Verbot westlicher Bildung ein. Unter anderem ist sie verantwortlich für die Ermordung von Christen und Muslimen, die ihre Ideale nicht unterstützen. Ein weiteres Problem stellt die sprachliche Teilung des Landes dar: Durch die Kolonialisierung wurde das Land in einen Französisch sprachigen und Englisch sprachigen Teil „getrennt“. Der Französische Teil nimmt dabei 4/5 des Landes ein. Somit sind die Schulbildung und die Justiz in französischer Sprache, was eine Benachteiligung für den Englisch sprachigen Teil darstellt. Aus diesem Grund gibt es schon seit einem Jahr Unruhen und Streiks im Englisch sprachigen Raum, da z.B. die dort ansässigen Schulen und Universitäten in englischer Sprache unterrichten wollen. Das geht soweit, dass sich mittlerweile die Streiks auch auf das öffentliche Leben auswirken und viele Geschäfte geschlossen bleiben. Es gab auch schon mehrere gewalttätige Auseinanderset-

zungen mit Todesfolgen .

XXX:

Welchen Stand haben die christlichen Kirchen in Kamerun?

XXX:

Die christliche Kirche besitzt einen sehr hohen Stellenwert in Kamerun. So besteht die Bevölkerung aus 1/3 Protestanten, 1/3 Katholiken und 1/3 Moslems, die allefriedlich zusammen wohnen. In der christlichen Kirche gibt es z.B. tagtäglich morgens einen Gottesdienst und einen langen Gottesdienst am Sonntag über drei Stunden. Der Glaube ist allgegenwärtig. Frau XXX erzählt, dass es im Alltag viele Menschen gibt, die einfach so in der Öffentlichkeit beten. Sie erzählt auch, dass der Gottesdienst ganz anders aussieht als bei uns. Dort singen und tanzen alle, von jung bis alt gemeinsam.

XXX:

Was war ihr schönstes und was war ihr schlimmstes Erlebnis bei ihrer Arbeit für den CAB in Kamerun?

XXX:

Schön ist die Herzlichkeit der Menschen und ihr offene Art auf andere zuzugehen. Und die vielen Einladungen zum Essen. Schlimm dagegen ist, dass viele kleine Kinder schon schwere körperliche Arbeit leisten müssen, um zu Hause zu helfen. In der Schule gibt es zudem noch körperliche Züchtigung. Was sie entsetzt hat war, dass es einen großen Aberglauben in der Bevölkerung gibt.

XXX:

An meiner Arbeit mag ich das Vertrauen hier in der Gemeinde.

XXX:

In vielen Staaten Afrikas gibt es eine hohe Rate an HIV-Infizierten Menschen. Wie sieht es in Kamerun aus und werden Jugendliche aktiv aufgeklärt, wie sie sich gegen das Virus schützen können?

XXX:

Zwei Drittel aller HIV-infizierten Menschen sind Afrikaner. Dies ist zum einen auf die hohe Prostitutionsrate zurückzuführen, aber auch mit dem weit verbreiteten Glauben der dort lebenden Frauen, dass viele Kinder, auch von unterschiedlichen Männern, ein Zeichen für Fruchtbarkeit sei. Aufklärung gibt es immer noch zu wenig.

XXX:

Ich fand das Interview sehr schön und bedanke mich hiermit noch einmal herzlich für ihre Zeit, Frau XXX und Frau XXX. Allerdings war dieses Interview auch sehr bewegend für mich und hat mich nachdenklich gestimmt. Durch ihre spannenden Erzählungen, weiß ich jetzt viele Dinge bei uns mehr zu schätzen. (... und wir danken XXX für das engagierte Interview, die cleveren Fragen und die spannenden Einblicke !  (Das Redaktionsteam).

Sie können uns und unsere Partner in Kamerun (Studentenwohnheim für junge Frauen) gezielt unterstützen. Wir informieren Sie gerne über unsere Projekte. Und wir freuen uns weiterhin auf Begegnungen und Anregungen, und natürlich auch über Spenden, die zu 100% weitergeleitet werden. Alle hier entstehenden Regiekosten werden von der Gemeinde oder privat getragen.

Spendenkonto:

Bezirkssparkasse Reichenau Ev. Kirchengemeinde Allensbach / CAB:

IBAN: DE05 6905 1410 0007 0523 17

BIC: SOLA DES1 REN

Kennwort: „Kamerun“

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 2017

In eigener Sache:

Wir sind ein offenes, ökumenisches Forum. Im kontroversen, aber geschwisterlichen Dialog möchten wir für Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit in unseren Kirchengemeinden aktiv sein. Interessierte können ohne jede Verpflichtung bei unseren Gesprächsrunden teilnehmen. Wer unsere Aktionen oder Projekte in Kamerun und Ghana unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns aber auch über Ihr Gebet zu unseren Anliegen und hoffen auch weiterhin auf Spenden, die wir zu 100%  an die Projekte weiterleiten. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis: XXX

(Infos: www.cab-allensbach.de  Schreiben Sie uns: cab-allensbach@gmx.de )

 

CAB- Jahres-Thema: gerechter Handel und „Laudato Si“

Die Papst-Enzyklika „Laudato Si“ nimmt die Schöpfung in den Blick! Ganz auf den Spuren des hl. Franziskus stellt der Papst den Respekt und die Achtsamkeit gegenüber der Welt in den Vordergrund.  Ob Klimawandel oder Verschmutzung der Weltmeere – schonungslos nimmt er Partei gegen das aggressive Wirtschaftswachstum und gegen die Plünderung unseres Planeten! „Der Rhythmus des Konsums, der Verschwendung und der Veränderung der Umwelt hat die Kapazität des Planeten derart überschritten, dass der gegenwärtige Lebensstil nur in Katastrophen enden kann“, schreibt Franziskus in der Enzyklika.

Er fordert uns auf, in regionalen Bezügen und Beziehungen die Liebe zur Schöpfung neu zu entdecken. Stellvertretend sei hier (wieder) der Weltladen in Dettingen genannt, der Produkte von Kleinbetrieben und Genossenschaften vertreibt und dabei diese Beziehung zwischen Hersteller und Konsument in den Blick nimmt. (Öffnungszeiten Weltladen: Montag-Freitag 15.00-18.30 Uhr; Samstags 9.00-12.30 Uhr. Mehr unter:  www.weltladen-dettingen.de.)

CAB-Infos vom Kamerun-Projekt:

 

XXX wagten im April den Besuch der Unruhe-Provinz mit der Stadt Bamenda in Kamerun. Die Stimmung der zweigeteilten Bevölkerung (englisch- und französisch sprechend) war aufgeheizt, aber die Beiden sind wohlbehalten wieder zurückgekehrt. Allerdings schrieb XXX zuletzt, dass der Universitätsbetrieb eingestellt worden sei und die Stromversorgung und das Internet nur unzuverlässig arbeiteten. Alle würden sich große Sorgen machen und um Frieden beten…

CAB-Infos vom Ghana-Projekt:

(XXXX )

„Neben dem verstorbenen Pater XXX ist XXX (Bild) die tragende Persönlichkeit unseres Ghana – Projektes. Ihr großartiges Engagement wurde letztes Jahr von der französischen Regierung mit einem Preis gewürdigt. Bei Ihrem Besuch hier in Allensbach jetzt im vergangenen Sommer spürte man die, in tiefer Glaubens-Frömmigkeit gegründete, Zuversicht und Hoffnung dieser willensstarken Frau. So war es sicher kein Zufall, dass sich für Sie persönlich der Aufenthalt in Deutschland als lebensrettend, erweisen sollte. Einer schlecht versorgte Beinwunde (Folge eines Motorradsturzes) drohte  akuter Wundbrand und konnte (zum Glück) ohne Amputation gerade noch rechtzeitig behandelt werden. Trotz der damit verbundenen Einschränkungen sorgte sich XXXi mehr darum, die Anliegen der Frauengruppen bei ihrem Aufenthalt zu in Deutschland zu vertreten. Ein dringendes Anliegen ist demnach der gemeinschaftliche Ankauf und die  Bewirtschaftung von Gartenland im Bereich der sanierten Teiche. (Auch in Ghana werden immer mehr Ackerflächen an Agrarkonzerne abgegeben). Mit großer Freude konnte dann   Familie XXX die benötigten Spenden in Höhe von etwa 2000 Euro für das erste Gartenland-Projekt auftreiben. Auch  über die Grundausstattung an Saatgut von der Genossenschaft der Insel Reichenau war die Freude riesengroß. Besonders danken wir XXX für die Ausrichtung eines Papstbesuches in Rom, den XXX und ihr Mann XXX sicher nicht so schnell vergessen werden!! Herzlichen Dank außerdem an Alle die den Besuch in Allensbach aktiv begleitet oder mit Spenden für das Gartenprojekt unterstützt haben oder noch unterstützen möchten…

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 2017

CAB und Martin Luther ??

(XXX)

Als offenes, ökumenisches Forum möchten wir die Gestaltung unserer Welt christlich mitprägen. Nachfolgend ein kleiner Einblick in unsere Themen 2017. Hier spornt uns das Lutherjahr verstärkt an, Gerechtigkeit und Frieden als tägliche Herausforderung im Umgang mit Mensch und Natur wahrzunehmen. Dass zu Luther´s Zeit die Welt ( in Freie und Leibeigene) aufgeteilt war und der (Ablass-) Glaube als Machtinstrument missbraucht wurde, sollte uns Christen heute, bei dem (ebenso inakzeptablen) Umgang mit Mensch und Natur, miteinander aufrühren! Aufruhr gegen mich selbst und meine abertausend Versuche, den lieben Gott als „Sandmännchen“ in mein eigenes Schöpfungswerk kleinzubauen… Aufruhr nach außen um den Dialog zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in wirksamen Gang zu halten!  Wir freuen uns, dass dieses christliche Forum bereits seit sieben Jahren durch neugierige Menschen „aufgerührt“ wird.  Ob dies im direkten Dialog bei unseren offenen Gesprächsrunden, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank! Ganz herzlichen Dank auch für 26 962.-  Spenden-Euro, die allein 2016 wieder für CAB-Projekte zusammenkamen! Alle Spendengelder werden zu 100%  weitergeleitet. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis:

XXX

Sie wollen uns Ihre Meinung sagen? Mail: cab-allensbach@gmx.de

 

CAB- Jahres-Thema: gerechter Handel??

(XXX)

Provozierte der „Ablass-Handel“ seinerzeit den berechtigten Zorn und Widerspruch von Martin Luther, so gibt es heute Handelsabkommen, die den einen den Wohlstand sichern und den anderen immer mehr (buchstäblich) „das Wasser“ abgraben. Ein Beispiel: Die europäischen Länder verschaffen sich Zugang zu den Märkten in Afrika im Rahmen der „European Partnership Agreements – EPA“. Subventionierte Agrarprodukte aus Deutschland und Europa verdrängen einheimische Produzenten. Landraub entzieht Kleinbauern die Lebensgrundlage. Erlöse aus Ressourcen (Erdöl, Mineralien, …) kommen nicht bei der Bevölkerung an. 
Wie können wir als Christen unseren „Zorn“ über diesen „Ablass-Handel“  Ausdruck verleihen? Da sind Spenden für die Hilfsprojekte in Ghana und Kamerun ein großartiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen! Gleichsam wichtig ist aber auch die Beschäftigung mit unserem persönlichen Da-Sein und Lebens-Sinn. Einer christlichen Lebens-Sicht stellt sich (wie bei Luther) die persönliche Frage: Wie kann ich (im Sinne von Jesus Christus) „gerecht handeln“? Einen konkreten und unmittelbaren Einfluss habe ich über mein Einkaufsverhalten! Beispielsweise das Vermeiden von Fleisch, das mit billigen Futtermitteln aus den Entwicklungsländern erzeugt wurde. Das Vermeiden von Produkten, die als Abfall auf afrikanischen Müllhalden landen, usw.…! Meine persönliche „Vermeidungsliste“ ist dabei so etwas, wie ein „lutherischer Thesen-Anschlag“ an die Tore unserer Markthallen… (ergänzend: https://nachhaltiger-warenkorb.de)

Vom „Wort zur Tat“ bedarf es einer direkteren, fairen Vernetzung von Herstellern und Verbrauchern. Mit „Mitmach-Aktionen“ (CAB-Mango-Aktion) und Projekten (Dettinger Weltladen, usw.) in unseren Kirchen verändern wir unseren Umgang mit Energie, Lebensmitteln und begrenzten Ressourcen. Die Transition-Town-Bewegungen, der Reparatur-Treff (gibt es schon in Allensbach), der Tauschkreis, gemeinsames Gärtnern und mehr, sind gleichzeitig Kraftquellen für die Balance zwischen Sein und Tun. (weitere Infos: www.cab-allensbach.de )

 

CAB-Infos vom Weltladen:

(XXX)

Im Jahr 2017 haben sich die Weltläden in Deutschland drei Zukunftsvisionen auf die Fahnen geschrieben und werden mit diesen Forderungen auch die Bundestagswahl begleiten: Faire Arbeitsbedingungen weltweit! - alle Menschen können weltweit in Würde arbeiten und sich dadurch einen guten Lebensstandard leisten. Eine bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt! - Die Landwirtschaft kann uns alle nachhaltig und ökologisch ernähren und ermöglicht den Bäuerinnen und Bauern weltweit ein gutes Auskommen. Menschenwürdiger Umgang mit allen! Wir sind eine weltoffene, solidarische Gesellschaft, die lebenswerte Perspektiven für Schutzsuchende bietet und in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben. Der Weltladen in der Dingelsdorfer Straße in Dettingen ist geöffnet Montag-Freitag 15.00-18.30 Uhr und Samstag 9.00-12.30 Uhr.

(Weitere Infos unter:  www.weltladen-dettingen.de.)

 

CAB-Infos vom Ghana-Projekt:

(XXX)

Der CAB unterstützt trotz des Todes von Pater XXX weiter die von ihm angestoßenen Projekte in Ghana. Dazu gehört vor allem der weitere Ausbau von Wasserprojekten. Das Teichprojekt mit der Reparatur der Überläufe ist weitgehend abgeschlossen. Bei einem Teich sind wir nach wie vor noch dran, diesen zu reparieren und hoffen, dass wir im Laufe von 2017 auch den Ausbau eines Frischwasser-Brunnens starten können. Es gibt in der Region Kalba noch Dörfer, die keinerlei Frischwasserzugang haben. Dadurch breiten sich Krankheiten aller Art aus. Wenn diese Menschen -neben den Teichen- auch noch sauberes Trinkwasser verwenden können, wird die Kindersterblichkeit und der Gesundheitszustand der Menschen insgesamt stark verbessert.

Des Weiteren fördern wir die Ärmsten der Armen. Konkret sind das Menschen mit Behinderungen, die z.B. ohne Rollstühle auf dem Boden herumkriechen. Sie erleben neben ihrer körperlichen Beeinträchtigung auch noch die demütigende Erfahrung, nie auf Augenhöhe mit ihren Mitmenschen, kommunizieren zu können. Es gibt ganz wunderbare Bilder von Menschen, die in ihrem „neuen“ Rollstuhl sitzen und überglücklich sind, endlich auch ein geachtetes und lebenswertes Leben führen zu können. Pater Hagen lagen immer auch die Schicksale jedes Einzelnen sehr am Herzen und er half eben auch, dass die Menschen wieder neuen Lebensmut fassten. Diese Achtsamkeit hat uns sehr beeindruckt und gerne möchten wir in seinem Sinne weiter wirken.  Da sind auch die Witwen, die – nach alter Sitte-   immer noch häufig von der Gesellschaft verstoßen werden, weil sie vielleicht nicht den Bruder heiraten wollen, oder man ihnen gar die Schuld am Tod des Mannes gibt. Sie sind ebenfalls die“ Schwachen“, die bloß zur Last fallen und schnell für alles Übel wie Krankheit, Missernte; Fehlgeburten, etc. verantwortlich gemacht werden. Wir helfen den Witwen über die Frauengruppen im Kampf gegen Ausgrenzung und Dämonisierung. Eine geregelte Grundversorgung und die Obhut der Frauengruppen, sind für Witwen oder verlassene Frauen, oft wie der Aufbruch in ein neues Leben! Daher bitten wir Sie, den Armen in Ghana weiter Ihre solidarische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Im Sommer 2017 kommen XXX, seine Frau XXX und Sohn XXX nach Allensbach. Dort werden wir in Vorträgen und persönlichen Begegnungen vom Leben in Ghana berichten und hoffentlich gemeinsam unseren „Horizont“ erweitern. Familie XXX wirkt bereits seit mehr als 30 Jahren mit viel Engagement für nachhaltige Verbesserungen u.a. in 70 Frauengruppen und „water-commitees“. Wir freuen uns auf den Besuch aus Afrika und den Ausbau der persönlichen Beziehungen nach Ghana.

(weitere Projekt-Infos: www.cab-allensbach.de )
 

CAB-Infos vom Kamerun-Projekt:

(XXX)

Wir wollen es noch einmal wagen! Vom 6. März bis 25. April besuchen wir, XXX, unsere „zweite Heimat“ Kamerun! Wir werden uns voraussichtlich zwei bis drei Wochen im Partnerbezirk Donga-Mantung aufhalten und danach unseren Freund Reverend XXX in Bamenda besuchen. Mit ihm werden wir das  Wohnheim-Projekt für Studentinnen anschauen und uns vor Ort selbst ein Bild über die Bau-Situation machen. In seiner letzten E-Mail schrieb XXX: „Wir haben das Untergeschoss und das Erdgeschoss gedeckt. Insgesamt sind dort jetzt 15 Räume vorgesehen, die aber noch nicht unterteilt, bzw. bewohnbar sind. Für den Innenausbau werden etwa noch 15.000.-€ benötigt. Strom und Wasser sind bereits vorhanden. Sobald die gerichteten Räume fertig sind, können 30-40 Studentinnen untergebracht werden.“ Wir vom CAB freuen uns, wenn gerade im Luther-Jahr seine nachfolgende Zeilen Gehör finden und sein Traum von dieser Welt (durch uns) bestärkt wird:

 „We have the conviction that God sends us on this earth for the period He gives us to make a positive and a lasting contribution for the world He created. And we can only do this when we are in His presence doing things that can help other people…. we are together… we are one!!!!!!! Thank you XXX, thank you Sister and do greet all our Friends. God bless you…“


Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 2016

CAB –was uns leitet und bewegt!

Es klingt schon sehr dynamisch, die Bezeichnung, unter der sich eine Gruppe aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde zusammengefunden haben!  Hervorgegangen aus persönlichen Beziehungen und Kontakten in Ghana und Kamerun wurden bislang Teiche restauriert und der Bau eines Wohnheims für Studentinnen unterstützt. Die Resonanz in den beiden Kirchengemeinden Allensbachs ist beachtlich. Kann man doch konkrete Hilfe vor Ort leisten und ökonomische Fluchtursachen mindern.

Es sind jedoch nicht nur Ihre Spendengelder (für die wir sehr herzlich Danke sagen möchten!!) die uns bewegen. Immer klarer stellt sich die Frage, wie sehr unser eigener Lebensstil und unser christliches Weltbild weitere, unverzichtbare Impulse setzen können. 

Dabei geht es nicht um „moralische Nötigung“ und erhobenen Zeigefinger, sondern um ganz persönliche „Glaubensarbeit“ und Stellungnahme zum eigenen Lebenssinn. „In Vertrauen auf Gott begegnen wir in Liebe und Zuversicht unserem Nächsten“ (Leitsatz der Kirchengemeinde) birgt die Erkenntnis, dass wir Gottes Schöpfung auch in uns selbst entdecken dürfen! Am Ende wird es uns veranlassen mit unserem Ressourcenverbrauch möglichst wenig Spuren zu hinterlassen oder unseren Umgang mit Energie und Lebensmitteln zu verändern. Die „Transition-Town-Bewegungen“, „Reparatur-Treffs“ (gibt es schon in Allensbach) oder „Urban Gardening“ sind auch Zugänge zur eigenen „Sehnsucht nach (Gottes?-) Begegnung“… Identitäts-stiftende Vernetzung mit den Mitmenschen wird im Kontext einer verdeutlichten Gegenwart Gottes  zur Türe für Frieden und Gerechtigkeit in mir selbst und in meinem „Nächsten“….

CAB-Was wir tun!  

In erster Linie sind wir ein offenes, ökumenisches Forum für Anliegen aus unseren beiden Kirchengemeinden! Hier besteht die Möglichkeit, auf ein Anliegen, wie die nachfolgenden Projekte hinzuweisen und um Unterstützung in den beiden Kirchengemeinden zu werben. Auch für Umsetzungsprojekte von „postökonomischen Gesellschaftsmodellen“ bietet sich hier Raum. Wir freuen uns, wenn dieses christliche Forum durch interessierte Menschen belebt wird. Ob dies im direkten Dialog, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank! Aktuell wurden bereits über 70 000.- Euro gespendet! Alle Spendengelder werden zu 100%  an die Projekte weitergeleitet. Dafür steht Ihr CAB-Arbeitskreis: XXX

Projekt - Infos:

XXX und ihr Ghana-Projekt:

Seit 2009 förderten die Beiden, mit Hilfe des CAB, die Sanierung von  Teichdämmen in der Region Tuna in Ghana. Und, nach Abschluß dieser Maßnahme seit diesem Jahr nun auch soziale Anliegen der Frauengruppen von Lucilla Dayuori. So werden Schulplätze finanziert, Menschen mit Behinderung oder Witwen und Waisenkinder unterstützt.

Wie bereits berichtet, ist der große Brückenbauer PaterXXX von den weißen Vätern leider im August verstorben. Über Jahrzehnte wirkte er in der Region Tuna in Ghana/Afrika als Handwerker, Lehrer, Straßen- und Wasserbauer, sowie Arzt und Priester. Sogar der jetzige Präsident von Ghana, John Dramani Mahama war einstmals Ministrant in seiner Gemeinde. Wir wollen im CAB diese bemerkenswerte deutsch-afrikanische Geschichte weiterpflegen und gemeinsam mit dem „Aktionskreis XXX“ sein Werk fortsetzen.

Partnerschaft und der Austausch zu und mit den Menschen in Ghana sollen weitergepflegt werden. Pater XXX hat durch seine Arbeit den Lebensmut vor Ort gestärkt! Der Titel seines 2015 erschienenen, und lesenswerten Buches ist auch für den CAB ein Leitsatz: „Allein habe ich nichts gemacht!“…

 

XXX und ihr Wohnheim-Projekt in Kamerun:

Seit 2011 unterstützt XXX mit Hilfe des CAB den Bau des Studentinnen-Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Endlich konnte mit Spenden und Krediten die nächste Geschossdecke erstellt werden (Bild).  XXXX erklärt, welche wichtigen Ziele mit dem Bau des Wohnheimes verfolgt werden:  Die Studentinnen sollen in geschützter Umgebung mit günstiger Miete und in Nähe der Universität wohnen. Als Folge davon werden weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und damit mehr erfolgreiche Studienabschlüsse erwartet!  Der Cab konnte das Projekt bislang mit über 29 000 Euro unterstützen. XXX hofft auch weiterhin auf die Spendenbereitschaft und Mithilfe in Allensbach. 

 

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 2016

Aktuelles zu den CAB – Projekten

Wohnheim Projekt: Studentinnen ziehen ein…

Nein! – warten wollen die Studentinnen nicht länger. Kaum sind Stromanschluß und Wasserversorgung erfolgt, belegen die ersten Studentinnen ihre Zimmer. Dies- obwohl noch Fliesen verlegt und Spülbecken montiert werden müssen und sich das Wohnheim in Bamenda/Kamerun zum großen Teil noch in der „Rohbauphase“ befindet (s.Bild auch in Bildergalerie der Homepage). Pastor XXX ist dennoch froh, dass seine Arbeit schon jetzt „Früchte“ trägt. Denn die Fertigstellung der zweiten Geschossebene ist abhängig von den verfügbaren Geldmitteln. Die Baumaterialien, vor allem Zement, kosten teilweise mehr als hier in Deutschland. So hofft Pastor XXX auf die Spenden von XXX und dem CAB .

Er schreibt: „We have the conviction that God sends us on this earth for the period he gives us to make a positive and a lasting contribution for the world He created. And we can only do this when we are in his presence doing things that can help other people…. we are together… we are one!!!!!!!Thank you XXX, thank you sister and do greet all our friends. God bless you…“  Wir danken mit XXX Ihnen, den kleinen und großen Spendern in Allensbach und der Region, die das Wohnheim bereits mit 31 500.-Euro unterstützt haben! Geben wir Pastor Kangong weiterhin die Möglichkeit, mit seinem „Traum“ für junge Frauen eine finanzierbares Studium und eine sichere Unterkunft zu schaffen. Allen Beteiligten wünschen wir Kraft und Gottes Segen!

Teiche-Projekt beendet! – Neu: Brunnen-Projekt

Mit den Allensbacher Spenden in Höhe von 25 000.-Euro und Misereor-Projektmitteln in gleicher Höhe konnte das Teiche-Projekt von Familie XXX   in der Region um Tuna in Ghana äußerst erfolgreich umgesetzt werden. XXX, der schon vor 30 Jahren und seither mehrfach in Ghana war, ist überzeugt, dass stabile und friedliche Länder in Afrika besonders unterstützt werden müssen. Sie sind Vorbild und Hoffnungsträger für ganz Afrika! „Nur wenn die Menschen langfristige Perspektiven in ihrem Land haben, werden sie dort bleiben und es weiterentwickeln…“ Daß dies in Ghana zu gelingen scheint konnte man auch beim Besuch aus Ghana im vergangenen Sommer feststellen. Hoffnung, Mut und viel Energie verbunden mit Lebensfreude spürte man in der Tat bei XXX und Father XXX. Engagiert berichteten sie über ihre vielfältigen Aktivitäten in den Dörfern. (s.Bild auch in der Bildergalerie der Homepage: rechts XXX im Gespräch mit einer Frauengruppe)

Ihre lange Liste an unterschiedlichstem Unterstützungsbedarf zeigt, wie sehr immer noch um die Behebung von Missständen gerungen wird. Eines dieser Anliegen möchte Familie XXX nun neu aufgreifen: „…dass immer noch in vielen Dörfern keine Trinkwasserbrunnen vorhanden sind, ist in mehrfacher Hinsicht problematisch. Frauen, traditionell für die Wasserbeschaffung zuständig, müssen schwere Wege zurücklegen. Kranke und ältere Menschen müssen auf die Versorgung durch die Dorfgemeinschaft hoffen oder benutzen belastetes Wasser, etwa aus Zisternen oder den Teichen.“ Michael Pfeffer sieht aber auch noch einen anderen Grund für Brunnenerschließungen in den ländlichen Gebieten. Er meint: „Wasser ist das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt für jeden Menschen! Der freie Zugang zu sauberem Trinkwasser ist Voraussetzung für Frieden und Gerechtigkeit in Afrika. Wenn wir den Dörfern da helfen, und mit neuen Brunnen gleichzeitig auch um Grundwasserschutz kämpfen und die (klein)bäuerliche Landwirtschaft stützen, werden viele Menschen auf dem Land wieder eine Bleibeperspektive sehen!“ Wie hat es der heilige Papst Johannes der XXIII. ausgedrückt: „Friede ist Gerechtigkeit“. Lassen Sie uns auch 2015 in Allensbach, über unseren „Tellerrand“ hinaus, dafür arbeiten und dem Frieden die Tür einen spaltbreit öffnen…Weitere Infos unter 

Der CAB hilft mit!

wir freuen uns, wenn sie weiterhin Interesse an unseren Projekten haben und uns im Gebet und mit Spenden unterstützen. Schauen Sie doch einfach mal (wieder) vorbei.  


Artikel im evang. Gemeindebrief zu Ostern 2016

Über Geld spricht man nicht? Doch!

herzlichen Dank für Ihre enorme Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr!

Für die Ghana-Projekte Teichbau sowie Unterstützung von Behinderten, Witwen, Waisen und Schülern wurden insgesamt 10972 Euro überwiesen. Für das Studentinnen-Wohnheim in Bamenda/ Kamerun 5750 Euro.

Im Rahmen des Glühweintreffs des Weltladens am 4.12.15 erhielten wir 400 Euro, die auf beide Projekte verteilt wurden.

Am Weltladenstand im Foyer der Gnadenkirche haben Sie für 925,40 Euro eingekauft, davon gingen 121,20 Euro an das Kamerun-Projekt! Die Produzenten aus der EINEN WELT und Rev. Teddy Kangong in Bamenda freuen sich darüber!

HERZLICHEN DANK!!!!!!! XXXCAB


05.12.15 Mitteilung von Familie Pfeffer

Gerne wollen wir Sie am Ende 2015 wieder über den Stand des CAB Projekts „Ghana“ informieren.

Ein Höhepunkt unsere Arbeit  in diesem Jahr war der Besuch aus Ghana von XXX und Father XXX. In Gottesdiensten, Vortrag und persönlicher Begegnung konnten wir persönliche Nähe zu Afrika aufbauen. Auch für 2016 ist Besuch aus Ghana geplant. Wir werden uns auch 2016 wieder für Ghana einsetzen. „Ghana ist – Gott sei Dank – ein stabiles, demokratisches Land, in welchem die Regierung das vor Jahren gefundene Öl für den Schulbau einsetzt, die Regierung macht das richtig“, so das Fazit von Pater XXX, dennoch, so Pater XXX weiter „reicht das nicht für ein menschenwürdiges Leben; die reichen Länder müssen in allen Bereichen weiter helfen.“

Was bedeutet das für uns?
Die Teiche sind repariert. Es wird noch 1 neuer Teich in der Region Tuna / Kalba gebaut, dann ist auch das Teichprojekt dieser Region abgeschlossen. Wir werden ab 2016 vom CAB gezielt Frischwasserbrunnen fördern, damit eine gesunde Lebensführung möglich wird. Ferner werden wir für Rollstühle, Witwen und Waisen weiter sammeln. Wir brauchen noch mehr tatkräftige Mitmacher, welche Unterstützer anschreiben, eigenständige Aktionen durchführen und das Netzwerk damit größer machen. Wenn Sie Zeit haben: kommen Sie einfach zu den Sitzungen des CABs dazu.

"Friede ist Gerechtigkeit", sagte Papst Johannes XXIII. Anders formuliert: ohne Gerechtigkeit keinen Frieden. Arbeiten wir daran, dass unsere Mitmenschen in Ghana Gerechtigkeit und damit ihre eigene Lebens-Chance bekommen. Dann haben wir auch in Deutschland ein Problem weniger.
So wünschen wir Ihnen vom CAB gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
XXX)

Hinweis:

Untersuchungen zeigen, dass die Niederschlagsmengen und die Regenzeiten sich durch den Klimawandel in Ghana seit 10 Jahren dramatisch verändert haben! Sauberes Trinkwasser und Bewässerung wird zunehmend eine dringliche Aufgabe und Herausforderung für die Weltgemeinschaft - nicht nur für Ghana in Afrika.


Artikel im kath. Gemeindebrief zu Weihnachten 15

(wegen Datenschutz entfernt)

Artikel im kath. Gemeindebrief zu Ostern 15

CAB – wir machen weiter bis 2016

Der evangelische Kirchengemeinderat zollte der Arbeit des CAB viel Beifall und beauftragte xxx und xxx mit der  Weiterführung des CAB.  Wegen der Wahlen wird die Beauftragung der beiden Vertreter auf katholischer Seite erst nach Ostern durchgeführt. Welche Zielsetzung hat der CAB?  In erster Linie er ein offenes Forum für Anliegen aus den beiden Kirchengemeinden! Hier besteht die Möglichkeit, auf ein Anliegen hinzuweisen und um Unterstützung in den beiden Kirchengemeinden zu werben. So gibt es beispielsweise Arbeitskreisteilnehmer, die Projekte in Afrika unterstützen.  Diese konnten in den letzten vier Jahren mit Hilfe des Arbeitskreises 36.000 Euro an ihre Projekte weiterleiten. Den Allensbachern ganz herzlichen Dank! Alle Spendengelder werden zu 100%  an die Projekte weitergeleitet. Der Arbeitskreis hat 2.300 Euro für Sachaufwendungen selbst eingebracht. Allen Arbeitskreisteilnehmern hierfür ganz herzlichen Dank! Natürlich entscheidet jeder Teilnehmer des Arbeitskreises selbst, wie er sich im CAB einbringen möchte. Einfach nur  Zuhören oder engagiert Mitmachen – alles ist willkommen und jederzeit möglich. Wir freuen uns, wenn das ökumenische Forum durch interessierte Menschen belebt wird. Ob dies im direkten Dialog, im Gebet oder mit einer Spende für die unterstützen Projekte geschieht – Ihnen schon jetzt herzlichen Dank!

Weitere, aktuelle Infos:

xxx und ihr Ghana-Projekt - Was seit 2009 mit Unterstützung des CAB passiert ist

Seit 2009 fördern die Beiden, mit Hilfe des CAB, die Sanierung von  Teichdämmen in der Region Tuna in Ghana.  Nach der Teiche-Dokumentation durch xxx konnte endlich auch Misereor zu einer Unterstützung von 25.000 € bewegt werden. Damit ist die Sanierung der 28 Teiche vor allem dort gesichert, wo sich die Dorfgemeinschaften aktiv für den Unterhalt der Dämme und Teichüberläufe einsetzen. Bei ihrem letzten Besuch in Ghana im vergangenen Jahr, konnte sich Familie XXX in der Region Tuna ein eigenes Bild von den Verhältnissen machen. Neben vielen schockierenden Begegnungen und dem Elend von behinderten Menschen machen etliche starke Frauengruppen Mut. Sie sind eine große Stütze für die Benachteiligten in den Dorfgemeinschaften. Sie werden in den weit verstreuen Dörfern von XXX (im Bild rechts) betreut.  Unermüdlich ist sie als „Dorfhelferin“ und Kontaktperson unterwegs. Familie Pfeffer – von diesem freiwilligen Engagement sehr bewegt -  ermöglicht ihr nun im Juli einen mehrwöchigen Aufenthalt in Deutschland und damit auch den Besuch bei ihrer Tocher XXX in Konstanz. Wir freuen uns schon jetzt auf Frau XXX die in Allensbach an einem Gesprächsabend teilnehmen wird…

XXX  schreibt zu ihrem Klinikprojekt:

„Ich schicke ganz liebe Grüße nach Allensbach aus meinem Studienort Wien… Endlich schaffe ich es, zu berichten, wie es um mein Klinikprojekt in Tuna  steht.                                                                                                              
Ich habe, nach meinem Vortrag in der Gnadenkirche in Allensbach und nach dem Allensbacher Flohmarkt im vergangenen Jahr, 1.730 Euro an das Good Shepherd Health Center in Tuna überwiesen (ca. 7335,- Ghana Cedis).                               
Leider ist Mister XXX, der Leiter des Health Centers in das Krankenhaus der Hauptstadt Damongo versetzt worden und konnte den Einkauf der medizinischen Geräte nicht mehr vornehmen. Aber ich habe noch regelmäßig Kontakt zu ihm und er hat mir versprochen, dass er sich persönlich um den Kauf der  Stethoskope, Oxygen Cylinder, Sterilisatoren und der anderen Dinge für das Health Center kümmern wird.

Ich melde mich wieder sobald ich mehr weiß, und wünsche allen ein schönes Osterfest.                                                                                                                                        
Ganz liebe Grüße,XXX."

XXX und ihr Wohnheim-Projekt in Kamerun:

Seit 2011 unterstützt XXX mit Hilfe des CAB den Bau des Studentinnen-Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Nach den Erdarbeiten mit Kies und Sand und Gründungsmauern werden nun, seit Ende September, selbsgemachte Lehm- und Zementsteine hergestellt und verbaut (s. Bild). XXX, die das Projekt im CAB betreut erklärt, welche wichtigen Ziele mit dem Bau des Wohnheimes verfolgt werden:  Die Studentinnen sollen in geschützter Umgebung mit günstiger Miete und in Nähe der Universität wohnen. Als Folge davon werden weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und damit mehr erfolgreiche Studienabschlüsse erwartet! Vor kurzem besichtigte ein Verantwortlicher vom BfdW das Wohnheim-Projekt in Kamerun und –nach dessen Aussage – könnte ein aussichtsreicher Antrag auf Fördergelder gestellt werden. Allerdings sollte – wegen der Regenzeit baldmöglichst ein Dach über die Lehmmauern errichtet werden, sonst geht vieles kaputt. XXX hofft auch weiterhin auf die Spendenbereitschaft in Allensbach.

Mango-Aktion!

Der CAB startet Ende April – Anfang Mai wieder eine Mango-Aktion mit handverlesenen, ungespritzten Früchten aus Burkina Faso! Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen werden noch bekannt gegeben…

Schauen Sie doch einfach mal vorbei -  Wir freuen uns!  Ihr CAB-Arbeitskreis


Artikel im evang. Gemeindebrief zur Fasten- und Osterzeit 15

Christliches Aktionsbündnis (CAB)

siehe Grundinformation zu den Projekten im vorigen Gemeindebrief 4/12

Tuna/ Kalba  Ghana:Projekt Teichdämme

Der CAB wird auch 2013 wieder den Bau eines neuen Teiches  in der Region Tuna/ Kalba unterstützen.

Parallel dazu läuft ein Projektantrag bei der Kath. Hilfsorganisation Misereor um die bestehenden schadhaften Dämme zu reparieren.

 Bamenda/ Kamerun: Projekt Studentinnenwohnheim

durch den Besuch eines Ehepaares aus Radolfzell liegen uns neue Fotos und Informationen vor:

die bisherigen Spendengelder in Höhe von  5530 Euro wurden für Fundamente verbaut. Das Bauvorhaben wurde auf einen eingeschossigen Bau mit 11 Wohneinheiten konzentriert . Die nächste Regenzeit beginnt Ende April/ Anfang Mai, bis dahin kann mit dem gebaut werden, was an Spendengeldern eingeht,- das ist die gängige Vorgehensweise (nicht nur)in Kamerun, da die Materialkosten ständig steigen können.

Somit bitten wir Sie herzlich dieses wichtige Projekt zum Schutz von studierenden Frauen in Kamerun mit uns zu unterstützen!

Artikel im kath. Gemeindebrief zur Advents-und Weihnachtszeit 2014/15

Ghana-Projekt: Allensbacher sorgen nicht nur für Wasser!

Mit dem Patrozinium 2009 hat das Christliche Aktionsbündnis – CAB – Allensbach seine Arbeit aufgenommen. Seit dieser Zeit unterstützen wir das Projekt „Teiche für Ghana“  - es geht um die Quelle des Lebens: Wasser. Und seit dieser Zeit haben Allensbacher Bürger beider Konfessionen insgesamt € 15.000 gespendet. An dieser Stelle sagen wir „herzlichen Dank“. Ein weiterer Meilenstein ist die Unterstützung für das Projekt durch Misereor. Förderhöhe: € 25.000.

Die Arbeit des CAB, hat einen großen Kreis gezogen, nicht nur in Ghana, sondern auch in Allensbach: Durch den CAB durfte XXX aus Ghana ein Jahr lang bei XXX in Allensbach wohnen. Jetzt macht sie eine Ausbildung als Altenpflegerin bei der Caritas in Konstanz und wird von den Menschen sehr geschätzt und als Bereicherung empfunden.

XXX aus Allensbach lebte ein halbes Jahr bei XXX`s Eltern in Ghana. Sie hat dort auf der Krankenstation gearbeitet und den Zustand der Teiche dokumentiert. XXX hat im „Rückgepäck“ das Schicksal der kleinen „XXXX“ mitgenommen. Verlassen von der Mutter wird das kleine Mädchen von der Großmutter aufgezogen. Diese wird im Ort als Hexe verschrien. Wenn die Großmutter stirbt, ist das Mädchen „frei gegeben“. So hat es Pater Bernhard XXXX formuliert, der in Nord-Ghana mehr als  25 Jahre lang die Infrastruktur mit Krankenstationen und Schulen aufgebaut hat. Pater XXX ist in Allensbach durch Vorträge und Gottesdienste in der Gnaden-Kirche und in St. Nikolaus Vielen bekannt. Daher werden wir künftig auch Mädchen, wie XXX, mit einer Unterbringung im Kinderheim helfen.

Durch die Nähe von Allensbachern zu den Menschen in Ghana erleben wir Kirche als nah. Die Welt wird erlebbar kleiner. So kommen uns auch Menschen mit Behinderungen in Ghana immer näher. Durch ein Allensbacher Unternehmen wurden zwischenzeitlich mehreren Waisen das Schulgeld finanziert, Witwen mit Krankenversicherungen, Wasserzugang  und Grundnahrungsmitteln ausgestattet, sowie einige Rollstühle für Kinder und Erwachsene gekauft.  Neben XXX sammelte auch Familie XXX auf ihrer Reise nach Ghana viele Eindrücke. Sie konnten erleben, wie ein Rollstuhl den Menschen Perspektive und Hoffnung gibt, wie ein kleines Geschäft eröffnet werden kann, oder Kinder wieder zur Schule rollen können. Ohne Rollstuhl keine Chance….

Es gibt neben dem Wasserprojekt in der Region somit auch eine ganze Reihe von sinnvollen Folgeprojekten. XXX, zwischenzeitlich beim Studium in Wien, schreibt: „Ich hoffe es geht euch allen gut…in Wien bin ich gut angekommen…die Klinikspenden sind überwiesen...vielen Dank für die Unterstützung und die Zeit in Ghana!“

Bamenda –Wohnheim- Projekt: Bildung und Zukunft für Studentinnen!

„Jeder Mensch hat ein Recht auf Geborgenheit, Bildung und soziale Sicherheit.“  Das ist leicht gesagt, aber manchmal  ein langer Weg. Pastor XXX (s.Bild), einer der Gründer  der  „Home made Hope- Initiative“ stellt sich seit Jahren dieser Herausforderung. Der Cab unterstützt seit 2011 den Bau des Wohnheims in Nkwen/Bamenda.  Das Grundstück liegt in Nähe der Universität. Nach den Erdarbeiten mit Kies und Sand und Gründungsmauern werden nun, seit Ende September, Ziegelsteine mit Sand und Zement hergestellt…XXX die das Projekt im CAB betreut erklärt, warum der Bau des Wohnheimes so dringend nötig ist: „Die Studentinnen sind teilweise erst 16 Jahre alt und kommen oft vom Land aus geregelten Strukturen in die Stadt. Selten haben sie genug Geld oder gar familiäre Unterstützung, um Studiengebühren, Miete und Lebensunterhalt zu bezahlen. Viele Mädchen prostituieren sich – man spricht von etwa 40%! Mit dem Wohnheim verfolgen wir folgende Ziele: Wohnen für Studentinnen in geschützter Umgebung mit ungefährlicheren Wegen zur Universität. Als Folge davon weniger Studienabbrüche, weniger Ansteckung mit HIV, weniger Zwangs-Schwangerschaften und auf Dauer mehr erfolgreiche Abschlüsse...“ Seit 2011 haben Bürger beider Konfessionen aus Allensbach und der Region insgesamt  € 14.500 gespendet. Dafür vielen Dank!

CAB-Zukunftsplanung

AB 2015 wird sich der Arbeitskreis um eine Beauftragung für 2 weitere Jahre in den Pfarrgremien bemühen! Dazu braucht es engagierte Menschen, und wir freuen uns, wenn Sie uns für diese Zeit unterstützen. Ob dies durch sporadische oder ständige Mitarbeit, oder durch Gebet oder eine Spende für die Projekte geschieht – schon jetzt herzlichen Dank! Wenn wir Menschen in Not helfen, erfüllen wir Gottes Auftrag, und unser Herz bleibt weich und barmherzig. Unabhängig, ob wir uns für Menschen in Allensbach oder in Ghana einsetzen. Wie hat es der heilige Papst Johannes der XXIII. ausgedrückt: „Friede ist Gerechtigkeit“. Lassen Sie uns auch 2015 in Allensbach, über unseren „Tellerrand“ hinaus, dafür arbeiten und dem Frieden die Tür einen spaltbreit öffnen…



 
Artikel im ev. Gemeindebrief zur Advents-und Weihnachtszeit 2014/15

Bau eines Wohnheims für Studentinnen in Nkwen/Bamenda, Kamerun

Mit viel Geduld begleiten wir seit 2011/12 den Bau des Wohnheims in Universitätsnähe. Da das Grundstück in Hanglage liegt mit lehmigem Boden, waren kostenintensive Erdarbeiten nötig zur Befestigung des Untergrunds mit Kies und Sand. Die Arbeiten mussten regelmäßig unterbrochen werden durch die in den vergangenen Jahren verstärkten und lang andauernden Regenzeiten. Aber nun, seit Ende September, konnte Sand und Zement gekauft werden, um Ziegelsteine herzustellen.

Aber warum ist der Bau eines Wohnheims so dringend nötig?

Die Studentinnen sind teilweise erst 16 Jahre alt und kommen das erste Mal aus ihrer sicheren Familiengemeinschaft raus. Häufig haben sie nicht genug Geld, um Miete und die sonstigen alltäglichen Notwendigkeiten zu bezahlen. Viele Mädchen prostituieren sich – man spricht von etwa 40%!

Das Ziel ist der Bau eines Wohnheims ausschließlich für Studentinnen mit bezahlbaren Mieten in geschützter Umgebung, ungefährlichere Wege zur Universität, weniger Studienabbrüche, dafür erfolgreichere Abschlüsse, weniger Schwangerschaften und eine Minderung der HIV-Rate.

Die monatliche Miete wird 70.-€ betragen und muss jährlich im voraus bezahlt werden, wie das in Kamerun üblich ist. Im Wohnheim wird es z.B. eine Wäscherei geben (Waschmaschinen und Trockner sind bereits vorhanden),  ein Gemeinschaftsraum  und ein Büro.

Vom Christlichen Aktionsbündnis Allensbach konnten bisher rund 14.500.-€ an Spenden überwiesen werden, wofür  Reverent Kangong, unser Ansprechpartner in Kamerun, sehr dankbar ist. Damit in der Trockenzeit, die bis etwa kommenden April dauert, möglichst viel geschafft werden kann, bitten wir Sie auch weiterhin um ein offenes Herz und Ihre Spendenbereitschaft.


SK-Artikel vom  06.06.14

(AUS DATENSCHUTZ ALLE Beiträge ENTFERNT)

 

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Unsere Spendenkonten:

(bitte entsprechenden Verwendungszweck angeben)

Kath. Kirchengemeinde Wollmatingen - Allensbach

IBAN:  DE31  6929  1000  0212  7392  19

BIC:  GENO  DE61  RAD

Volksbank e.G. Konstanz  

oder 

Ev. Kirchengemeinde Allensbach: 

IBAN:  DE05  6905  1410   1007  0523  17 

BIC: SOLA  DES1  REN

Bezirkssparkasse Reichenau

(Gerne stellen wir Ihnen bei Spenden ab 200.-€ eine Spendenbescheinigung aus - dazu bitte Anschrift auf dem Überweisungsformular angeben. Bis 200.-€ akzeptiert das Finanzamt immer auch Ihren Kontoauszug als Spendennachweis - Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Mithilfe!)