"Transition - was ist das?"

Vielleicht eine Umkehr von der "Oberfläche" hin zu den "Tiefen" der Schöpfung und unseres Lebens?

Grundsatz:

Unsere Ökonomie soll Mensch und Schöpfung dienen. 

Die Kapitalisierung aller (menschlichen) Bedürfnisse wirft immer mehr die Fragen auf: 

Befreiung und/oder neue  Abhängigkeit? Gewinn oder Verlust an "Lebenstiefe"? Entfremdung /Identitätsverlust oder Befreiung zum eigentlichen Menschsein?...

Aufbrüche unter dem Begriff "Transition" sind immer wieder zu beobachten. ?  Unter christlichen Gesichtspunkten suchen wir mögliche Wege zum Wohle zukünftiger Generationen...

Themenfelder, die im CAB besprochen werden:

  • Transition kennenlernen (wie vermitteln wir die Grundgedanken von Transition?)
  • Innerer Wandel (welche Perspektivenänderung und Blick in die Zukunft muss vollzogen werden?)
  • Wiedererlernen „alter“ Fähigkeiten (durch „greifbares Handeln“ das Leben „in die Hand“ nehmen?) wie: Garten, Küche, Handwerk, Textilien, Kosmetik, Heilung
  • Solidarische Projekte: (siehe auch "www.essbare-gemeinde.de") gemeinsam gärtnern
  • Regiogeld und Komplementärwährung (alternative Vertrauenskultur zum inflationären=vertrauensschwindenden Geldhandel?)
  • Bildung durch direkten Zugang  
  • Tauschringe und Tauschtreffen (wie z.B. der Blumenmarkt auf dem Rathausplatz vom Montessori-KiGa)
  • Mehrgenerationenhaus (Vorbild könnten auch die erprobten Gemeinschaftsregelungen von Klöster sein...)
  • Allmende-Gemeinde (der Boden gehört Allen! Zürich in CH verkauft schon seit Jahrzehnten kein Wohnbauland mehr)

Im CAB soll ein „Transition-Projekt“ umgesetzt werden, das einen praktischen Erfahrungs-Anteil mit Vorzeige-Charakter haben könnte. Ähnlich wie in der Gemeinde Erdweg soll eine kirchliche(kommunale) Brache bepflanzt und mit entsprechenden Infotafeln versehen werden. Gleichzeitig bietet "Transition" Anreiz zur Diskussion.  Der CAB wünscht sich eine innerkirchliche Beteiligung an den gesellschaftlichen Veränderungen. Der rasant wachsende Einfluss wirtschaftlicher Interessen in allen Lebensbereichen verändert den Menschen und seine religiöse Identität…die Kirchen n ihren Blick auf den Menschen (von Gott her) neu zu definieren. Die Frage lautet: Welche Schöpfungsidee umspannt das Universum?  …

Zur weiteren Vertiefung:

www.inwo.de / www.essbare-gemeinde.de / www.solawi-bodensee.de

Ausgangspunkt der Überlegungen sind u.a. die Thesen von Niko Paech "Befreiung vom Überfluss“

In vier Stufen soll der Übergang in eine postökonomische Gesellschaft stattfinden (Stufen nicht zeitlich gemeint):Suffizienzstufe (Genügsamkeit) – Subsistenzstufe (Selbstversorgung) – Regionalitätsstufe (Nahraumversorgung) – Industrieumbau (ökologisieren) Modell: Arbeitszeit auf 50% begrenzen + 50% für Selbstversorgung u. soziale Interaktion nutzen. Begründung für das Modell: Ökonomische Ordnung übernutzt die Resourcen – wir sägen am Ast auf dem wir (unsere Nachkommen) sitzen…

"Es ist genug da für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."
Mahatma Ghandi

 

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